Petra Sybille App - Vita, Ausstellungen
und näheres von der Künstlerin zu ihrem Werk
Vita
1964 Petra Sybille App, geboren in Fontainebleau, Frankreich
1983 Abitur an der Deutschen Schule in Paris
1985 - 1987 Ausbildung in Tübingen
1987 - 1996 Anstellungen in der freien Wirtschaft
2005 - 2007 Studium „Freie Malerei/Bildhauerei“ an der Freien Kunstschule Stuttgart, Schule für Gestaltung
Ausstellungen
2003 Galerie am Kullenberg, Stuttgart-Botnang
2004 Carpe Diem, Stuttgart-Feuerbach
2005 Freie Kunstschule Stuttgart, Cannstatter Kulturtage, Projekt "Wandgestaltung", Stuttgart-Bad Cannstatt
2006 Jahresausstellung,
20.05. Freie Kunstschule Stuttgart, Stuttgart-Bad Cannstatt
19.08. Finissage Steinbildhauer-Seminar, Zwiefalten-Gauingen
10.09. Themenausstellung „borders“, Deutsches Kulturhaus Leifers (Bozen)
2007 Jahresausstellung,
04.05. Freie Kunstschule Stuttgart, Stuttgart-Bad Cannstatt
20.06. Vernissage Oberlandesgericht Stuttgart „Wandgestaltung I“, Stuttgart
04.08. Finissage Steinbildhauer-Seminar, Zwiefalten-Gauingen
2008
01.04. Firmenjubiläum, Thema: Die „Kunst“ erfolgreicher Rechts- und Steuerberatung Stuttgart-Kallenberg
07.07. Vernissage Oberlandesgericht Stuttgart "Wandgestaltung II", Stuttgart
2009
30.07. Vernissage Steinbildhauer-Seminar, Zwiefalten-Gauingen
2010
03.02. Vernissage Oberlandesgericht Stuttgart 'Wandgestaltung III', Stuttgart
19.02. Jahresausstellung 2010 Württembergischer Kunstverein Künstlermitglieder, Stuttgart
29.07. Finissage der Steinbruchausstellung in Gauingen
03.09. - 19.09.2010 Ausstellung in der Schweiz: Ortsmuseum 'Dorf-Träff' Opfikon, Dorfstrasse 32
2011
Ausstellung in der Schwerpunkt-Galerie des Leibniz-Gymnasium im Rahmen der Feuerbacher Kulturnacht 19.03.2011 bis Ostern (verlängert bis Pfingsten).
Ausführungen zu meinen Arbeiten
Über die Venus von Willendorf bin ich auf das Thema “Figur“ gekommen. Besonders fasziniert mich die Darstellung der Frau als Symbol in der archaischen Kunst. Es bedeutet für mich eine Herausforderung in sehr knappen Ausführungen große Wirkung zu erreichen. Die stark reduzierte - auf Symbole beschränkte Form. Der Spannungsbereich, in dem der Körper noch als Figur oder schon als Kubus gesehen wird. Aus diesem Spiel mit den Formen und dem Spiel der Formen entwickelte sich für mich das erweiterte Thema “Körper - Formen“.
Keramik. Bei den Plastiken geht es mir um Innen und Außen; Konkaves, das nur durch Konvexes ent- bzw. bestehen kann.
Malerei. In meinen Bildern gibt es auch immer Elemente, die die Materialität hervorheben. Das Bild wird haptisch. Die Farbe ist nicht nur Farbe, sondern erhält durch die Bearbeitung der Leinwand weitere Tiefe.
Hochdruck. Hier setzt sich positiv gegen negativ ab. Das Negative wird ohne das Positive nicht sichtbar. Je nach Farbdichte erhalten die Drucke reliefhaften Charakter. Der Druckstock ist hier nur Mittel zum Zweck. Zum Teil lassen sich nur noch Spuren, Ahnungen von darunter liegenden Schichten erkennen.
Ich möchte, dass jeder Betrachter in meinen Arbeiten auf Wanderschaft gehen kann und je nach Beobachtung eine neue, andere, die eigene Seite entdeckt. Es sollen die oft schlafen gelegten Sinneswahrnehmungen sensibilisiert werden. Auf diese Weise sollte es möglich sein, das Bewusstsein - vielleicht unbewusst - zu schärfen.
Warum Bildhauerei?
Ich will mit meinen Händen Kunst schaffen.
Für mich sind alle Dinge im Leben mehrseitig und/oder mehrgesichtig. Die Bildhauerei gibt mir die Möglichkeit diese Seiten auch begreifbar zu machen. Die Bildhauerei ist für mich ein Mittel RAUM und BEWEGUNG modern und spürbar auszudrücken. Hier hebt sie sich deutlich von der Malerei ab. Die Bildhauerei ist dreidimensional, man kann das Werk legen, stellen, hängen, umgehen oder durchlaufen und - ganz wichtig - anfassen.
Es ist die unvorstellbare Vielfalt an Stofflichkeiten, die mich an der Bildhauerei interessiert. Es reizt mich die gegensätzliche Natur dieser Materialien und das daraus resultierende Einlassen mit ihnen: Weich und durchlässig (Gewebe), einfach zu manipulieren. Hart und unzerbrechlich (Metalle, Holz), aber deshalb nicht unbezwingbar. Hart und zerbrechlich, deshalb auch verletzbar (Keramik, Glas, Gips, Stein).
Petra Sybille App
Portrait
1964 Petra Sybille App, geboren in Fontainebleau, Frankreich
1983 Abitur an der Deutschen Schule in Paris
1985 - 1987 Ausbildung in Tübingen
1987 - 1996 Anstellungen in der freien Wirtschaft
2005 - 2007 Studium „Freie Malerei/Bildhauerei“ an der Freien Kunstschule Stuttgart, Schule für Gestaltung
Ausstellungen
2003 Galerie am Kullenberg, Stuttgart-Botnang
2004 Carpe Diem, Stuttgart-Feuerbach
2005 Freie Kunstschule Stuttgart, Cannstatter Kulturtage, Projekt "Wandgestaltung", Stuttgart-Bad Cannstatt
2006 Jahresausstellung,
20.05. Freie Kunstschule Stuttgart, Stuttgart-Bad Cannstatt
19.08. Finissage Steinbildhauer-Seminar, Zwiefalten-Gauingen
10.09. Themenausstellung „borders“, Deutsches Kulturhaus Leifers (Bozen)
2007 Jahresausstellung,
04.05. Freie Kunstschule Stuttgart, Stuttgart-Bad Cannstatt
20.06. Vernissage Oberlandesgericht Stuttgart „Wandgestaltung I“, Stuttgart
04.08. Finissage Steinbildhauer-Seminar, Zwiefalten-Gauingen
2008
01.04. Firmenjubiläum, Thema: Die „Kunst“ erfolgreicher Rechts- und Steuerberatung Stuttgart-Kallenberg
07.07. Vernissage Oberlandesgericht Stuttgart "Wandgestaltung II", Stuttgart
2009
30.07. Vernissage Steinbildhauer-Seminar, Zwiefalten-Gauingen
2010
03.02. Vernissage Oberlandesgericht Stuttgart 'Wandgestaltung III', Stuttgart
19.02. Jahresausstellung 2010 Württembergischer Kunstverein Künstlermitglieder, Stuttgart
29.07. Finissage der Steinbruchausstellung in Gauingen
03.09. - 19.09.2010 Ausstellung in der Schweiz: Ortsmuseum 'Dorf-Träff' Opfikon, Dorfstrasse 32
2011
Ausstellung in der Schwerpunkt-Galerie des Leibniz-Gymnasium im Rahmen der Feuerbacher Kulturnacht 19.03.2011 bis Ostern (verlängert bis Pfingsten).
Ausführungen zu meinen Arbeiten
Über die Venus von Willendorf bin ich auf das Thema “Figur“ gekommen. Besonders fasziniert mich die Darstellung der Frau als Symbol in der archaischen Kunst. Es bedeutet für mich eine Herausforderung in sehr knappen Ausführungen große Wirkung zu erreichen. Die stark reduzierte - auf Symbole beschränkte Form. Der Spannungsbereich, in dem der Körper noch als Figur oder schon als Kubus gesehen wird. Aus diesem Spiel mit den Formen und dem Spiel der Formen entwickelte sich für mich das erweiterte Thema “Körper - Formen“.
Keramik. Bei den Plastiken geht es mir um Innen und Außen; Konkaves, das nur durch Konvexes ent- bzw. bestehen kann.
Malerei. In meinen Bildern gibt es auch immer Elemente, die die Materialität hervorheben. Das Bild wird haptisch. Die Farbe ist nicht nur Farbe, sondern erhält durch die Bearbeitung der Leinwand weitere Tiefe.
Hochdruck. Hier setzt sich positiv gegen negativ ab. Das Negative wird ohne das Positive nicht sichtbar. Je nach Farbdichte erhalten die Drucke reliefhaften Charakter. Der Druckstock ist hier nur Mittel zum Zweck. Zum Teil lassen sich nur noch Spuren, Ahnungen von darunter liegenden Schichten erkennen.
Ich möchte, dass jeder Betrachter in meinen Arbeiten auf Wanderschaft gehen kann und je nach Beobachtung eine neue, andere, die eigene Seite entdeckt. Es sollen die oft schlafen gelegten Sinneswahrnehmungen sensibilisiert werden. Auf diese Weise sollte es möglich sein, das Bewusstsein - vielleicht unbewusst - zu schärfen.
Warum Bildhauerei?
Ich will mit meinen Händen Kunst schaffen.
Für mich sind alle Dinge im Leben mehrseitig und/oder mehrgesichtig. Die Bildhauerei gibt mir die Möglichkeit diese Seiten auch begreifbar zu machen. Die Bildhauerei ist für mich ein Mittel RAUM und BEWEGUNG modern und spürbar auszudrücken. Hier hebt sie sich deutlich von der Malerei ab. Die Bildhauerei ist dreidimensional, man kann das Werk legen, stellen, hängen, umgehen oder durchlaufen und - ganz wichtig - anfassen.
Es ist die unvorstellbare Vielfalt an Stofflichkeiten, die mich an der Bildhauerei interessiert. Es reizt mich die gegensätzliche Natur dieser Materialien und das daraus resultierende Einlassen mit ihnen: Weich und durchlässig (Gewebe), einfach zu manipulieren. Hart und unzerbrechlich (Metalle, Holz), aber deshalb nicht unbezwingbar. Hart und zerbrechlich, deshalb auch verletzbar (Keramik, Glas, Gips, Stein).
Petra Sybille App
Portrait