Bismarckschule und GHV Feuerbach e.V.
unterzeichnen Bildungspartnerschaft
Mit der Bildungspartnerschaft zwischen dem GHV Feuerbach e.V. und der Bismarck-Werkrealschule werden Schülerinnen und Schüler gezielter auf das Berufsleben vorbereitet. Auf www.feuerbach.de bringt die Ausbildungsbörse darüber hinaus unterstützend Schüler und Unternehmen zusammen.
Als man vor rund eineinhalb Jahren erstmals über eine Kooperation der Feuerbacher Bismarckschule und dem Gewerbe- und Handelsverein (GHV) nachdachte, nahm man sich vor, ausreichend Ausbildungsplätze vor Ort zu schaffen. Allerdings zeigte sich nach und nach, dass es wohl ausreichend Stellen gab, die Bewerber aber teilweise nicht das nötige Rüstzeug dafür mitbrachten. Das aber ist ein Problem, das sich durchaus lösen lässt, wenn Schüler, Lehrer und potentielle Ausbildungsbetriebe fortan stärker als bisher zusammenarbeiten.
Und jetzt ist es also soweit, das Projekt STARTklar, das auch schon in anderen Stadtbezirken bereits Schüler tatkräftig auf das Berufsleben vorbereitet, kommt nun auch nach Feuerbach: Bismarckschule und GHV haben bereits einen Vertrag über die gemeinsame Bildungspartnerschaft unterzeichnet und wollen mit Unterstützung so genannter Seniorpartner und der Ausbildungsbörse auf feuerbach.de an den Start gehen. Ziel soll sein, Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten und ihnen die Berufswahl zu erleichtern. Die angestrebten Projekte reichen von Bewerbungstraining, Betriebsbesichtigungen mit den Schülern bis zur Vorstellung von Ausbildungsberufen. Ebenso kommen die Betriebe in die Schule.
Denn wichtig Übergang ins Berufsleben zu erleichtern ist auch, dass die Werkrealschüler erkennen, wo ihre Neigungen liegen und für welche Berufe sie diese nutzen können. Denn noch immer konzentrieren sich die allermeisten Bewerbungen auf eine oder zwei Handvoll Berufe. Die so genannten Seniorpartner, also Menschen, die im Ruhestand Jugendliche für ihr Berufsfeld interessieren wollen, stehen den Schülern beratend zur Seite und weisen auch auf eventuell vorhandene Defizite hin, die es vor einer Bewerbung noch auszugleichen gilt. Gleichzeitig soll den Schülern ein möglichst realistisches Bild von dem angestrebten Berufsfeld vermittelt werden Und das ist etwas, von dem auch die Betriebe nur profitieren können: So sinkt die Zahl der Ausbildungsabbrüche, und die Firmen die gewinnen zudem von den potentiellen Bewerbern ein klareres Bild, als eine Bewerbung es je vermitteln könnte.
Sobald das Projekt voll angelaufen ist, tritt außerdem die Ausbildungsbörse auf www.feuerbach.de auf den Plan: Sie listet die aktuellen Ausbildungsplätze im Stadtbezirk, stellt Betriebe vor und informiert weiterführend über die Bildungspartnerschaft.