Stadtteilbücherei: Finissage der Ausstellung

„Das Leibniz-Gymnasium – Tradition und Innovation“

Otto Fischer, Rektor des Leibniz-Gymnasiums, Mitte links, und Ruth Walter-Santura von der Stadtteilbücherei, re. mit rosa Blumenstrauß, bei der abschließenden Ansprache zur Finnissage. Foto: Privat

Bereits der Beginn mit dem 1. Satz des Cello-Konzerts a-moll von Antonio Vivaldi, vorgetragen vom Solisten Malte Nottmeyer und unterstützt von acht Violinisten des Leibniz-Gymnasiums, ließ erahnen, dass es ein besonderer Abend werden würde.

Nach der Begrüßung durch die Leiterin der Stadtteilbücherei Feuerbach, Frau Walter-Santura, ließ der Schulleiter Herr Fischer die Geschichte der Schule Revue passieren. Vieles begann als Innovation und wurde zur Tradition. So etwa die Einführung eines Oberrealzuges, der von 21 Schülern im Jahr 1922 erstmals mit der Reifeprüfung abgeschlossen wurde. Ein Jahr der Innovation war 1964. Die Schule legte sich den Namen Leibniz-Gymnasium zu. Sie nahm kurz nach dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag partnerschaftliche Beziehungen zum Lyçee Louis Pasteur in Straßburg auf und führte als Fremdsprache Russisch ein. Mit Herrn Fiedler und Herrn Groh saßen zwei Männer der Startphase für Russisch im Publikum. 1991 setzte die Schule wieder einen innovatorischen Meilenstein mit dem Beginn einer Begegnung mit einer Schule in St. Petersburg (Russland). Es folgte die Einführung des G-8-Zugs im Jahr 1998 unter dem damaligen Schulleiter Herr Dr. Albrecht. Dirian el Amine mit seiner Klarinette und David Dörner mit seinem Cello leiteten musikalisch über zu einem Gespräch mit Herrn Dr. Bögel und Herrn Dr. Albrecht über die Tradition im Bonatzbau. Die eloquenten Herren konnten allerlei Bonmots aus der Geschichte der Schule erzählen. Stephanie Schneller moderierte dann sachkundig den musikalischen Vortrag von Antonio Vivaldis „La primavera“, intoniert von Rebekka Nagy, Violine, Malte Nottmeyer, Cello und Sophie Nottmeyer, Cembalo. Dann schlug die Stunde der zeitgenössischen Innovationen am Leibniz-Gymnasium.

Der Lehrer für das Fach Naturwissenschaft und Technik Herr Hentsch präsentierte mit seinen Schülerinnen und Schülern eine Auswahl von Modellen aus dem Unterricht der Klasse 10. Die Ampelanlage von Michael Müller und Daniel Marte für Autos und Fußgänger mit Nachtabschaltung genoss ebenso Bewunderung wie die rosafarbene Spieluhrkiste von Rebekka Nagy, Anne Lux und Tina Becirovic. Die musikalische Finale wurde von den Cellisten Carolin Spegg; Ludwig Vollmar, Alexander Letsch und Lukas Nagy gestaltet, die ein Stück von Apocalyptica gekonnt zum Besten gaben. Den Ausklang bildeten anregende Gespräche bei einem glas Wein oder Saft serviert von der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Vaihinger und ihrer Stellvertreterin Frau Schweinbenz. Man war sich einig: „Wir konnten einen schönen Abend genießen.“

04.03.2011 Kategorie(n): Kultur