Bismarckschule:
Bildungspartnerschaft mit Richard-Bürger-Heim besiegelt
„Die Bismarckschule erweitert ihren Horizont“. Mit dieser Schlagzeile berichtete auch die Presse über den feierlichen Anlass in der Bismarckschule. So konnte am Montag, den 28. Februar 2011 bereits die zweite Bildungspartnerschaft geschlossen und die Verknüpfung von Arbeitswelt und Schule auf zukunftssichere, soziale Arbeitsfelder erweitert werden.
Die
Heimleiterin, Frau Eva Trede-Kretzschmar, und Herr Gerald Mandl als Schulleiter
der Bismarckschule unterschrieben im Beisein weiterer Initiatoren und
Ansprechpartner die Vereinbarung zur erweiterten Bildungspartnerschaft.
Das Kooperationskonzept dient dem Ziel, den Schülerinnen und Schülern einen
umfassenden, praxisnahen Einblick in die Berufswelt zu ermöglichen sowie
Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, die für ihren späteren Berufsweg eine
entscheidende Rolle spielen. Außerdem trägt dieses Konzept erheblich zur
Stärkung sozialer Kompetenzen bei.
Ferner soll
die Partnerschaft bewirken, dass sich die schulische Bildung an der Berufswelt
orientieren kann und sich das Richard-Bürger-Heim als ausbildendes Unternehmen
sicher sein kann, dass die Schüler die erforderliche Ausbildungsreife
mitbringen.
Die unterzeichnete Vereinbarung beinhaltet neben einem regelmäßigen
Gedankenaustausch, Betriebsbesichtigungen, Praktika und Schnuppertage folgende
Punkte:
- Workshops zwischen Lehrlingen, Ausbildern und an den Berufen in der Kranken- und Altenpflege, der Servicehelfer und der Hauswirtschaft interessierten Schüler, um die Tätigkeiten und Anforderungen dieser Berufe zu vermitteln.
- Erkundung der Berufsfelder im Gesundheits- und Sozialwesen.
- Schüler führen gemeinsam mit den Bewohnern des RBH Aktionen durch.
- Praktikum im Richard-Bürger-Heim von Lehrkräften, um sich selbst mit anderen Berufsfeldern vertiefter auseinanderzusetzen und aufgrund dieser Erfahrungen die Schülerinnen und Schüler besser unterstützen zu können.
Ein regelmäßiger Austausch und die Öffnung der Schule für eine adäquate,
praxisnahe Begleitung unserer Schülerinnen und Schüler auf ihrem Berufsweg
durch eine solche Bildungspartnerschaft darf gefeiert werden.
Erfreut
darüber, dass das Richard-Bürger-Heim als soziale Einrichtung, die sich vor
allem um demenzkranke Menschen kümmert, nun auch unsere Schülerinnen und
Schülern auf dem Weg in das Berufsleben begleitet und unterstützt, kann auf
eine gute Zusammenarbeit angestoßen werden.
Ansprechpartner für Fragen und Anregungen zu dieser Bildungspartnerschaft sind:
Von der Bismarckschule:
Gerald Mandl, Schulleiter
Sandra Irtenkauf, Lehrerin und zuständig für die Berufswegeplanung
Susanne Hall, Fachlehrerin für Gesundheit und Soziales
Katja Vetter, Klassenlehrerin Klasse 8
Vom Richard-Bürger-Heim:
Eva Trede-Kretzschmar, Leiterin des Richard-Bürger-Heims