Zukunftstechnologie ganz praktisch

Leibniz-Schüler erlebten regenerative Antriebe hautnah

Foto: Privat

Im Rahmen des Projekts „Tech@school“ der Daimler AG hatte die Klasse 10c des Feuerbacher Leibniz-Gymnasiums im Fach Naturwissenschaft und Technik die Gelegenheit, von einem Maschinenbau-Ingenieur aus dem Untertürkheimer Mercedes-Benz Werk alles rund um regenerative Antriebe und vor allem die Brennstoffzelle zu erfahren.

Julian Vergili erläuterte zunächst das Berufsfeld des Ingenieurs. Die Schüler konnten dann ihr theoretisches Wissen an Hand von kleinen, durch Brennstoffzellen betriebenen Autos, in die Praxis umzusetzen. Durch Elektrolyse gewannen sie aus der Spaltung von Wasser den für den Betrieb der Brennstoffzelle benötigten Wasserstoff. Die so „aufgetankten“ Brennstoffzellen speisten einen Elektromotor, der den Wagen antrieb. Über zwei Testreihen wurde der Wirkungsgrad des Fahrzeuges berechnet und Vergleiche zwischen Brennstoffzelle und Solarpanel gezogen.

Als Demonstrationsobjekt hatte Herr Vergili einen Testwagen der Daimler‐AG mitgebracht. Jeder Schüler durfte einmal im Zukunftsauto mitfahren, das durch leise Fahrweise, hohe Beschleunigung, und immensen Fahrspaß überzeugte. Allen leuchtete ein, dass die Markteinführung des Brennstoffzellenkonzepts nur noch an der Infrastruktur und nicht an der Technik der Brennstoffzelle mangelt. Momentan gibt es in Deutschland nur acht Tankstellen mit der Möglichkeit, Wasserstoff zu tanken.

30.05.2011 Kategorie(n): Gesellschaft, Soziales, Umwelt