Wer würde nicht gerne ein 'Killesberg Baby' anbaggern?

Grundstein für neues Maybach-Quartier gelegt

Das neue Maybach Quartier.Bei der Grundsteinlegung. Fotos: Privat

Am 12. Juli versammelten sich um 11 Uhr ca. 100 Festgäste, darunter Michael Föll, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, der Architekt Caspar Schmitz-Morkramer, Sven Peters, der Bereichsleiter des Generalunternehmers Depenbrock Bau GmbH & Co. KG sowie die Geschäftsführer des Bauherren PDI Property Development Investors GmbH, Mathias Düsterdick und Christoph Hüttemann an der Maybachstraße Ecke Alarichstraße zur feierlichen Grundsteinlegung der Maybach Quartiere.

Zu den Klängen des Songs „Killesberg Baby“ von Thomas D. wurde der Festakt mit dem Einmauern einer Zeitkapsel, traditionsgemäß gefüllt mit Bauplänen, Tageszeitungen, Münzen und Urkunde zelebriert. Das Objekt am Rande der begehrten Wohnlage Killesberg ist aktuell eines der größten Bauvorhaben der Stadt und somit von hoher Bedeutung für Stuttgart. Bürgermeister Föll lobte in seiner Ansprache die gelungene Beziehung zwischen Stadt und Bauherr, und betonte, dass die Landeshauptstadt ausschließlich froh ist über die Entwicklung der 116 Miet-Wohneinheiten, einer Kita und ca. 1.000 m2 Gewerbefläche, die auf einer innerstädtischen Brache entstehen.

Die Liaison aus 1- bis 4-Zimmer Wohnungen, Townhouses, Roofhouses und einer Kindertagesstätte besticht in ihrer Ausführung durch Modernität und Eleganz. Architekt Caspar Schmitz-Morkramer informierte die Besucher vor Ort über die architektonischen Besonderheiten, wie z.B. die markante Loggia-Fassade, die das Bild der Maybach Quartiere an der Kreuzung Alarichstraße/Maybachstraße prägen wird.
Herr Peters unterstrich in seinen Worten an die Anwesenden noch ein mal, dass auch einem solchen Objekt der Begierde ganz unromantische Zahlen zu Grunde liegen, neben 8.700 m3 Beton werden ca. 1.600 Tonnen Stahl verbaut. Zudem bat er die Nachbarschaft bis zum Ende der Arbeiten im Sommer 2013 um Nachsicht was den Lärm betrifft und zitierte Alfred Biolek „Baulärm war früher Krach. Heute nennt man ihn Wachstumsmusik.

Der Bauherr Mathias Düsterdick, der auch durch die Veranstaltung führte, verwies auf die mit den Maybach Quartieren verbundene Aufwertung des Viertels und bedankte sich bei allen Projektbeteiligten, der Stadt und auch den Nachbarn für die reibungslose Zusammenarbeit, wodurch das Gelingen des 45 Mio. Euro Projektes möglich wird.
Daraufhin konnte man dem „Killesberg Baby“ noch in Einzelgesprächen und bei einem edlen Tropfen Wein sowie regionalen Köstlichkeiten näher kommen. Nach der Verabschiedung, bis zum nächsten Rendezvous an gleicher Stelle 2013, wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und der Killesberg sicher noch das eine oder andere Mal angebaggert.

16.07.2012 Kategorie(n): Gesellschaft, Politik, Soziales