Faszination Technik:

InfoMobil bietet Schülern Einblicke in Berufswelten

Das InfoMobil des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall informiert Schüler der Realschule Feuerbach diesen Mittwoch, den 07. Mai, zwischen 9 und 13 Uhr über die Ausbildungsmöglichkeiten und Berufschancen im größten Industriezweig Deutschlands.

Schüler und Schülerinnen in der Berufswahlvorbereitung haben die Möglichkeit, während des Unterrichts die Metall- und Elektroindustrie (M+E) multimedial, aber auch in praktischen Vorführungen kennen zu lernen.
Wie bringt man 23.000 Metall- und Elektro-Betriebe zwischen Flensburg und Freilassing auf insgesamt 46 Quadratmetern unter? Das M+E InfoMobil zeigt, wie es geht, denn der aufwändig gestaltete Gelenkbus (Gesamtgewicht: 22 Tonnen) hat es in sich.

Im InfoMobil wird Metall und Elektro ganz konkret: moderne Maschinen zum Ausprobieren und viele Infos am Computer.
Vier Multimedia-Terminals bieten alles Wissenswerte über Deutschlands Schlüsselindustrie: von A wie Auto-Industrie bis Z wie Ziehereien präsentiert das interaktive System die Branchen mit ihren Produkten und gewerblich-technischen Ausbildungsberufen. Zudem gibt es Tipps zu Ausbildungsvoraussetzungen und zur Bewerbung. Am Ende wird’s ganz konkret: In der „Ausbildungsdatenbank“ sind 72 Prozent aller ausbildenden M+E-Betriebe mit ihren Lehrstellen- und Praktikumsangeboten in Sekundenschnelle verfügbar, inklusive Firmenporträt und Ansprechpartner – und alles zum Ausdrucken.
Hier fliegen Späne: Zwei „CNC-Maschinen“ zeigen die Perfektion und Präzision, mit der in Deutschland Metall computergesteuert gedreht und gefräst wird. Über eine Taststur einige Befehle selbst eingeben und schon produziert die Maschine zum Beispiel einen Würfel mit Schneeflocken-Muster. Zum Mitnehmen! Am „CAD/CAM-Arbeitsplatz“ kann man technische Zeichnungen erstellen und komplexe Bearbeitungsformen grafisch simulieren. Dann zeigt sich, ob alles richtig programmiert wurde. Und wenn nicht, gibt es nicht gleich einen Crash in der Anlage.

Das Modell einer „Fertigungsstraße“ zeigt, wie ein moderner Herstellungsprozess in der M+E-Industrie abläuft: von der Lagerhaltung über die Bearbeitung bis hin zur Qualitätskontrolle. Einen Störfall eigenhändig meistern ist eine besondere Herausforderung für die Besucher. Mit der „speicherprogrammierbaren Steuerung“ (SPS) kein Problem: Ein Monitor zeigt, was bei diesem wichtigen Vorgang der Pannenbehebung im Einzelnen passiert.
Ein Zahnradgetriebe und ein Motor-Generator sind die zusätzlichen, neuen Exponate, an denen die jugendlichen Besucher technische Zusammenhänge durch Ausprobieren intuitiv begreifen und die Faszination der Technik live erleben können. Und wem das noch nicht reicht, der kann auf einem Terminal an einer Personality Show teilnehmen und erfahren, ob er für die M+E-Berusfwelt geeignet ist, sowie viele Tipps zur Bewerbung in den M+E-Berufen erhalten.

Hier finden Sie einen Plan mit weiteren interessanten Erläuterungen des InfoMobils
(pdf)


Realschule Feuerbach, Hohewartstr. 95
05.05.2014 Kategorie(n): Ausbildung/Beruf, Bildung, Soziales