Feuerbach tut einfach gut

Gesundheit drinnen und draußen: Das war der 4. Feuerbacher Gesundheitstag

Ganz sicher kein Glücksspiel, sondern durch unser Verhalten beeinfluss- und sogar gestaltbar; das ist Gesundheit. Beim AOK-Stand konnte man unabhängig davon aber auch etwas schönes gewinnen. Fotos: S. Müller-Baji, feuerbach.deBeschwingter Auftakt beim Frühstück mit Uli MöckAuf der Bühne gab es Vorträge zu Gesundheits- und Wellnessthemen. Im Bild: Feinstoffpraxis BraunDen weichsten Schuh der Welt gab es bei Schuh Sand zum Anprobieren20 Minuten Training pro Woche reichen, meint Lucas von Kirchbach„Outdoor-Fitness“ mit Gideon Kull von der Sportvg auf dem Festplatz vor der FesthalleSo klein kann gutes Hören sein: Am Stand von Godl HörakustikEntspannung pur erlebten Messegäste bei einer Massage am Stand von „Ganzheitliche Gesundheit“ aus der KalleestraßeGroßes Interesse an den Ständen. Hier am Stand von „Licht des Lebens“Wissenswertes zum Thema „Gesunder Schlaf“ gab es bei schlafstattAnstehen zum Hörstest. V.l. Karin Maag, Rolf Schneider, Markus Bott, Suse Kletzin, Jochen Heidewag...Test bestanden!Bunte Vielfalt bei den Beschickern. Am Stand von Seniorendomizil Haus Martin„Staubfrei Dank wischen und saugen“ mit VorwerkAuch die Sportvg Feuerbach warb für ihr ProgrammNach dem Gesundheitstag ist vor dem (nächsten) Gesundheitstag! Bis dann!

Er hatte es diesmal nicht gerade leicht; der Feuerbacher Gesundheitstag 2017 musste immerhin gegen Grillwetter und Fußball ankämpfen… am Schluss waren Gäste, Veranstalter und Beschicker aber dennoch zufrieden.

Auf der Bühne der Feuerbacher Festhalle gab es am Sonntag wie schon bei den vorigen Malen Vorträge zu ausgewählten Gesundheitsthemen. An den Ständen stand die Beratung und auch der praktische Selbstversuch im Vordergrund, von der Patientenverfügung bis hin zu den neuesten Gesundheitstrends spannte sich der Boden hier der Bogen. Und, ganz neu in diesem Jahr, konnten die Gäste draußen auf dem Festplatz kurz entschlossen in die Angebote Rücken-Fit und Outdoor-Fitness der Sportvereinigung Feuerbach hineinschnuppern.

Dort bot Godl Hörakustik auch einen Hör-check mit Gewinnspiel an. Bei wem die Ergebnisse nicht ganz so gut wie erhofft ausfielen, konnte sich drinnen am Stand über Hörhilfen informieren. Das sei, so berichtet Dominik Godl, allerdings nach wie vor ein ungeliebtes Thema. Wer sich in der entspannten Messeatmosphäre aber doch informierte, für den hatte der Hörgeräteakustikmeister gute Neuigkeiten: Die neuen Hörgeräte sind gerade mal 13 Millimeter groß, sogar eine Version ist erhältlich, die ganz im Ohr verschwindet und von außen fast nicht sichtbar ist. “Das ist ja sehr spannend”, pflichtete ein Gast bei, der den Ausführungen interessiert gefolgt war. 
Und so war es oft an diesem vom Gewerbe- und Handelsverein und vom Bürgerverein veranstalteten Gesundheitstag: Man kam zum entspannten Bummeln und ging mit viel wertvollem Wissen: Der Stadtseniorenring informierte wieder über Patientenverfügung und über Hilfestellungen im Alter. Kurantrag Online informierte darüber, was beim Beantragen von Kuren zu beachten ist. Fitnesscoach Gideon Kull und seine Kollegen warb für die neuesten Kursangebote der Sportvg, von der Funktionsgymnastik für die Großen bis zum sportlichen Toben für die Kleinen.

Mal hier reinschnuppern, mal dort nachfragen und dann noch eine leckere Kleinigkeit speisen im zum Messecafé umfunktionieren Foyer der Festhalle  – auch das ein Novum in diesem Jahr. Ruth Maier, Vorsitzende des Bürgervereins zog abschließend ein Fazit, das die Beteiligung tatsächlich etwas niedriger ausgefallen sei, als im vergangen Jahr: “Dafür hatten die Gäste aber auch mehr Gelegenheit, an den Ständen ins Gespräch zu kommen.” 
So erwies sich auch der 4. Feuerbacher Gesundheitstag als Veranstaltung mit echtem Mehrwert. Zum Schluss gingen Gäste, Beschicker und Veranstalter äußerst zufrieden nach Hause. 


Und wer den Aktionstag versäumt haben sollte, der kommt noch die ganze Woche über in den Genuss weiterer Angebote zur Gesundheits-Aktionswoche:
Ausführliche Infos finden Sie hier im Programmheft auf den Seiten 18 bis 20.


Von Susanne Müller-Baji