Trockene Brunnen: Laut OB Kuhn „schnelle Lösung erreicht“

Brunnen spenden wieder Wasser, nachdem sich zahlreiche Bürger beschwert haben

So kühl und nass war der Sommer bisher nun auch wieder nicht, dass der Verzicht auf das kühle Naß der Stuttgarter Trinkbrunnen keinem gefehlt hätte. Die Abschaltung (unter anderem) der beliebten Brunnensäule am Brackeplatz am Ende der Hohewartstraße in Feuerbach ist deswegen auf deutliches Unverständnis bei vielen Feuerbacher Bürgern gestossen.  Foto: BFG, J. Arendt

Die Trinkwasserbrunnen in Stuttgart sollen wieder Wasser spenden – möglichst noch im Laufe der Woche. Auf dringenden Wunsch von Oberbürgermeister Fritz Kuhn haben sich die Landeshauptstadt, vertreten durch das Tiefbauamt, und Netze BW jetzt auf eine Übergangslösung geeinigt.

OB Kuhn erklärte am Dienstag, 8. August: „Wichtig ist für Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger jetzt, dass die Brunnen in der Stadt schnell wieder laufen. Mit Blick auf die Haushaltsberatungen haben nun alle Beteiligten Zeit, sich auf eine einvernehmliche Lösung zu verständigen.“Netze BW und Landeshauptstadt konnten grundsätzliches Einvernehmen dahingehend erzielen, dass die Verantwortung für die Brunnen von demjenigen wahrgenommen wird, auf dessen Grund und Boden sich die Anlage befindet. Brunnen auf öffentlichem Gelände, die bisher von der EnBW bewirtschaftet waren und inzwischen abgeschaltet sind, sollen künftig von der Stadt betrieben werden; Brunnen auf Grundstücken der EnBW von Netze BW. Das Tiefbauamt stellt diese Zusage unter den Vorbehalt einer entsprechenden Beschlussfassung in den anstehenden Haushaltsberatungen.
Vor diesem Hintergrund haben sich Netze BW und das Tiefbauamt der Landeshauptstadt darauf verständigt, dass Netze BW im Interesse der Öffentlichkeit auch die Brunnen auf öffentlichem Grund, im Jahr 2017 bedarfsgemäß bewirtschaften soll. Die Anlagen auf der Wangener Höhe gehen somit im Laufe der Woche wieder in Betrieb.
10.08.2017 Kategorie(n): Politik, Umwelt