Der 'GHV-xit' wurde vertagt

GHV Feuerbach bleibt im BDS Baden-Württemberg - Ausstieg fand nicht erforderliche Mehrheit

Am 2. April 2017 durften die Mitglieder im GHV in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Bowling Arena erneut über den Austritt aus dem BDS Baden-Württemberg abstimmen, nachdem der Beirat im GHV diesen Antrag nochmals gestellt hatte.

Bereits vor 2 Jahren hat sich die Mehrheit der Stimmberechtigten für den Verbleib im BDS ausgesprochen.

Die Argumente wurden daher nochmals hart (aber fair) zwischen dem GHV-Vorsitzenden Jochen Heidenwag, den Mitgliedern, dem Ehrenvorsitzenden Hugo Kunzi sowie dem BDS Landesvorstand und Kreisverband reichlich ausgetauscht. Denn schließlich geht es ja nicht um einen unerheblichen Betrag, den der GHV alljährlich an den BDS überweisen muss. Einige der Mitglieder waren und sind der Meinung, dass der GHV die Leistungen, die der BDS anbietet, nicht benötigt, da der Verein selbst perfekt aufgestellt ist. Das Geld könnte besser in wichtige Zukunftsprojekte investiert werden.Anderen war und ist der BDS als Interessenvertreter gegenüber Politik und Verbänden wichtig, um Kleinbetrieben und Mittelstand auch eine Stimme zu geben.

Um aus dem BDS im Jahre 2019 austreten zu können, wären zwei Drittel Ja-Stimmen nötig gewesen. Die Auszählung ergab folgendes Ergebnis: Von den 29 stimmberechtigten Mitglieder stimmten 15 für einen Austritt, 13 für einen Verbleib im BDS, 1 Stimme war ungültig und wird als Neinstimme gewertet.

Fazit: Das Ergebnis muss man sportlich nehmen. Denn der BDS bietet immerhin einige interessante Tools, die für den GHV wie auch für die Mitglieder einen echten Mehrwert darstellen.

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