Ehemaliges Postamt

Stuttgarter Straße 10 / Wiener Platz

Bild 1 von 17: Gastwirtschaft „Zur Post“ und altes Postamt vor 1895 (Bild: Archiv Rieker)Bild 2 von 17: Das erste Postamt 1 (links) um 1900 (Bild: Archiv Rieker)Bild 3 von 17: Untere Stuttgarter Straße 2013,  Perspektive wie Bild 2 (Bild: Arendt)Bild 4 von 17: Untere Stuttgarter Straße mit Wirtschaft zur Post, Postamt I (links) und Bahnhotel um 1900 (Bild: Archiv Rieker)Bild 5 von 17: Untere Stuttgarter Straße mit Wirtschaft zur Post, Nachfolgegebäude vom Postamt 1 (links) und ehemaliges Bahnhotel 2013, Perspektive wie Bild 4  (Bild: Arendt)Bild 6 von 17: Postamt 1 um 1900 (Bild: Archiv Rieker)Bild 7 von 17: Nachfolgegebäude des alten Postamts 2013, Perspektive wie Bild 6 (Bild: Arendt)Bild 8 von 17: Die Gastwirtschaft „Zur Post“, Stuttgarter Straße 12/Ecke Pöchlarner Straße, in der Nachbarschaft des ersten Postamts (Bild 2012: Arendt)Bild 9 von 17: Postamt 2 Eychstraße (heute Burgenlandstraße) 104 anno 1912 (Bild: Archiv Rieker)Bild 10 von 17: In diesem Gebäude Burgenlandstraße 104 befand sich das Postamt 2 von 1902 bis 1929 (Bild 2013: Arendt)Bild 11 von 17: In diesem denkmalgeschützten Hause Linzer Straße 4 befand sich das Postamt 2 ab 1929 (Bild: Arendt)Bild 12 von 17: Neues Postamt 1 anno 1916/17 Wiener Platz (Bild: Archiv Rieker)Bild 13 von 17: Neues Postamt 1 anno 1916/17 Wiener Platz (Bild: Archiv Rieker)Bild 14 von 17: Postamt 1 anno 1920 Wiener Platz (Bild: Archiv Rieker)Bild 15 von 17: Postamt 1 Wiener Platz (Bild: Archiv Rieker)Bild 16 von 17: Postamt 1 Wiener Platz (Bild: Archiv Rieker)Bild 17 von 17: Postamt 1 Wiener Platz (Bild 2011: Arendt)

Das erste Postamt Feuerbachs in der Stuttgarter Straße 10 / Ecke Poststraße (seit 1938 Pöchlarner Straße) wurde 1887 erbaut und 1899 erweitert (Bilder 1-7). Im Jahre 1900 wurde die Poststraße (Einmündung in die Stuttgarter Straße auf Bildern 4 und 5 erkennbar) ortsbauplanmäßig hergestellt.

 „Beim Graben einer Dole für den Kanalbau in der Nähe des Postgebäudes wurden im Jahre 1897 in einer Tiefe von 3 Metern Überreste eines römischen Bades (hypocaustum), Tonplatten und ein in Richtung des Högenbrünneles liegendes Zinnrohr, gefunden.“ Hier befand sich offensichtlich in der Limeszeit (bis ca. 250 n. Chr.) eine „Villa rustica“, direkt neben der Römerstraße gelegen.

Den zunächst im Bahnhofsgebäude eingerichteten Telegrafendienst verlegte man am 1.März 1902 in das Postgebäude.
Bereits im September 1916 zog der Postdienst als Postamt 1 in das neu erbaute Postgebäude am Wiener Platz (Bilder 12-15), welches gemäß Chronik „einen hübschen Eindruck“ machte.

Das Postamt 2 befand sich seit 1911 in dem von Bauwerkmeister Eugen Siegel errichteten Gebäude in der Eychstraße (heute Burgenlandstraße) 104 (Bilder 9-10). Im Jahre 1929 zog diese Post-Filiale in das von Carl Bengel neu erbaute Haus Kirchhofstraße (heute Linzer Straße) 4 (Bild 11).

Am 25. Juli 1932 bezog das Postamt 1 den inzwischen erstellten Erweiterungsbau am Wiener Platz.
Das Bankhaus Stahl & Federer hatte im Jahre 1918 das alte Postgebäude (Bilder 1-7) gekauft. Einige Jahre später war dieses Gebäude der Sitz der Maschinenfabrik Josef Stehle & Söhne.


Quellen: Chronik Feuerbach, O. Hesse, W. Bliklen, Adreßbuch 1929, Liste der Kulturdenkmale