Gustav-Werner-Kirche

Wildeckstraße 33

Bild 1 von 2: Gustav-Werner-Kirche 2011 (Bild: Arendt)Bild 2 von 2: Altarraum der Gustav-Werner-Kirche 2011 (Bild: Arendt)

Die Bautätigkeit im Westen Feuerbachs, dem Bereich Hohewarte, Banzhalde und Föhrich, führte seit den fünfziger Jahren zu einer rasch wachsenden Bevölkerungszahl. Vor diesem Hintergrund entstand das am 17.Juli 1955 eingeweihte Gustav-Werner-Gemeindezentrum, erbaut von den Architekten Erich Fritz und Eberhard Holstein. Eine Kirche sollte erst später errichtet werden, es blieb bei der Absicht.

Das Gemeindezentrum hatte bald darauf volle Kirchenfunktion (Bild 1). Einst mitten in Wiesen und Gärten stehend, ist die Kirche heute von einem dicht besiedeltem Wohngebiet umgeben.

Die Kirchenleitung hat den Namen „Gustav-Werner-Kirche" als Erinnerung an den Auftrag der Kirche in der Welt gewählt: „Hilfe für Kinder, Schwache und Behinderte; Bewährung des Glaubens auch in der von der Industrie geprägten Zeit. Was Pfarrer und Gründer der „Gustav-Werner-Stiftung“ Gustav Albert Werner (1809 bis 1887) in Reutlingen und anderswo verwirklichte, soll auch das Zusammenleben in der Evangelischen Kirchengemeinde Feuerbach prägen: Die drei Grundaussagen des Leitbildes der Evangelischen Kirchengemeinde Feuerbach „Einladend-Lebensbegleitend-Glaubensfördernd“ erinnern daran ebenso wie das 1974 vom Bildhauer und Künstler Karl Hemmeter (1904-1986) geschaffene Altarkreuz (Bild 2) aus Bronze, welches eine besondere Sehenswürdigkeit darstellt.“

Die Kirche sieht ihren Schwerpunkt in der Arbeit mit Kindern, und man kann ihren Stolz darüber nachempfinden, dass sie „weltweit die einzige nach dem Diakoniepionier benannte Kirche“ ist.

Nach 50 Jahren ihres Bestehens konnte mit Hilfe beträchtlicher Spendenbeiträge die Kirche umfangreich renoviert werden. Und wer heute die Kirche betritt, wird in den Bann des Kreuzes gezogen, in welchem Hemmeter die vier christlichen Werke der Barmherzigkeit dargestellt hat. „Das Hemmeter-Kreuz zeigt bildlich, was das Lebenswerk des Namensgebers der Kirche war: Glaube, der zur Tat wird.“

 

Quelle: u.a. Evangelische Kirchengemeinde Stuttgart-Feuerbach

 

Mehr Informationen: www.evangelische-kirche-feuerbach.de