Hochbunker
Schraderweg 12

Die außergewöhnliche Architektur dieses Wohnhauses im Gebiet Siegelberg lässt zunächst nicht vermuten, dass es sich hierbei handelt um einen ehemaligen Hochbunker, der schon frühzeitig aus der Zivilschutzbindung herausgenommen wurde. Schutzbauten Stuttgart: „Er ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie ein ehemaliger Bunker für eine Nutzung zu Wohnzwecken umgewandelt werden kann.
Während des Krieges war auf diesem Bunker zusätzlich ein 3,7 cm Flakgeschütz zur Abwehr von Tieffliegern bei Angriffen auf das Industriegebiet in Feuerbach stationiert.“
Dieser Weg hieß von 1933 bis 1957 Juliastraße, ehe er nach dem Apotheker und Fabrikanten Julius Schrader (1845-1906) umbenannt wurde. Schrader fand 1888 am Siegelberg in einem keltischen Grabhügel und 1893 in der Staufeneckstraße in einigen alamannischen Reihengräbern Skelette und Beigaben.
Weitere Informationen: www.schutzbauten-stuttgart.de