Gewerbliche Schule für Holztechnik

Leobener Straße 95

Bild 1 von 4: Gewerbliche Schule für Holztechnik 2012 (Bild: Arendt)Bild 2 von 4: Gewerbliche Schule für Holztechnik 2012 (Bild: Arendt)Bild 3 von 4: Gewerbliche Schule für Holztechnik 2012 (Bild: Arendt)Bild 4 von 4: Nebengebäude Leobener Straße 83 (Bild 2012: Arendt)

Die Gewerbliche Schule für Holztechnik in Stuttgart Feuerbach ist eine der traditionellen Stuttgarter Monoberufsschulen, von denen es in der Landeshauptstadt für jeden wichtigen Handwerks- und Industriezweig eine berufliche Schule gibt. Im Jahre 1967 hat die Schule die neuen Gebäude in der Leobener Straße bezogen, zeitgleich mit der benachbarten Gewerblichen Schule für Farbe und Gestaltung, mit der die Aula, die Cafeteria, der Schulhof und das Nebengebäude gemeinsam genutzt werden.
Die geschichtliche Entwicklung der Gewerblichen Schule für Holztechnik blickt auf eine über 100 Jahre alte Geschichte zurück, die jedoch erst ab dem Jahr 1928 durch Aufzeichnungen der Fachschule dokumentiert ist. Das 75-jährige Bestehen der traditionsreichen Fachschule wurde im Jahr 2003 gefeiert.
Die Schule hat heute ca. 800 Schülerinnen und Schüler und 58 Lehrerinnen und Lehrer. Außerdem gibt es an der Schule eine Einrichtung der Jugendberufshilfe zur gezielten Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, die keinen Ausbildungsplatz haben.
Das Einzugsgebiet der Schule umfasst im Bereich der Tischler- und Holzbearbeiterausbildung die Stadt und den Großraum Stuttgart in Abhängigkeit vom Wohnort der Schüler und der Ausbildungsbetriebe, die bis auf wenige Ausnahmen der Schreinerinnung Stuttgart angehören.
In der Glaser-, Fensterbauer- und Glasfassadenbauerausbildung, die in Bezirksfachklassen erfolgt, erstreckt sich das Einzugsgebiet auf Nordwürttemberg. Die Auszubildenden zum Produktdesigner der Fachrichtig Produktgestaltung und Konstruktion (früher Technische Zeichner Holz) werden aus allen Landesteilen beschult.
Die Schüler der Fachschule kommen aus dem ganzen Bundesgebiet, jedoch schwerpunktmäßig auch aus Baden-Württemberg. Die schulische Ausstattung ist  insbesondere in den EDV-Räumen, den Werkstätten und Maschinenräumen auf sehr hohem Niveau.
Mit dem neuen Schuljahr 2013/14 richtet die Schule zusätzlich ein zweijähriges Berufskolleg für Produktdesign ein, ohne dass dadurch räumliche Probleme entstehen. Es bedeutet eine Ergänzung zu dieser bereits seit 2005 in der Stuttgarter Max-Eyth-Schule laufenden Ausbildung, welche zum „Staatlich geprüften gestaltungstechnischen Assistenten mit dem Schwerpunkt Produktdesign“ abschließt.
Die Schule  kooperiert mit zahlreichen Firmen bundesweit, die  regelmäßig über ihre aktuellen technischen Weiterentwicklungen informieren und Stellenangebote für  Fachschulabsolventen übermitteln. Weiterhin werden in der Fachschule im Rahmen der seit 2001 bestehenden internationalen Schulpartnerschaft mit Brasilien Aufenthalte im Bildungszentrum CETMAM in Curitiba angeboten.

Quelle und Text: www.holztechnikschule-stuttgart.de