Pulverfabrik Hauff

Mähderklinge 1-3

Bild 1 von 3: MV-Vereinsheim Mähderklinge 6,  2011 (Bild: Arendt)Bild 2 von 3: Pulverfabrik Hauff Winter 1914 (Bild: Archiv Rieker)Bild 3 von 3: Plan Mähderklinge im Feuerbacher Tal (links unten, markiert mit einem orangenen Pfeil: Hauff). Lithogr. u. Druck v. Karl Fuhrisch, Stuttgart

Um das Jahr 1900  hatte der ortsansässige Chemiebetrieb J. Hauff & Co. andere Pläne in dieser Gegend: er beantragte den Bau einer höchst gefährlichen Pikrinsäurefabrik, welche wegen der Explosionsgefahr als Zweigwerk  in der Mähderklinge 1-3 (unterhalb der Hohen Warte, rechts der Feuerbacher Talstraße in Richtung Botnang) gebaut wurde. Die Pikrinsäure wurde damals für militärische Zwecke dringend benötigt.
Das Hauff-Werk mit den Haus-Nummern 1-3 lag gleich am Anfang der Mähderklinge,  vermutlich da, wo jetzt die Kleingarten-Anlage ist, aber es existiert längst nicht mehr.
Das Vereinsheim Musikverein Stadtorchester, die Gaststätte Mähderklinge, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur ehemaligen Pulverfabrik.
Der ehemalige Militärverwaltungs-Schießplatz mit Kantine (Mähderklinge 16) lag im hinteren Teil des Gewanns Mähderklinge, erkennbar als zwei weiße Streifen links in der Mitte des Planes.

 

Quellen: Adressbücher Feuerbach, K. Müller

www.mvfeuerbach.de