Mehr als nur ein Kulturzentrum:

Wie das „Satyagraha“ zu einem Mittelpunkt von Kultur & mehr in Feuerbach wurde

Margarete Klotz, re., und ihr Ehepartner Reinhard Schaible im Zentrum Satyagraha vor dem Cembalo mit der 432 Hz-Stimmung. Alle Fotos: feuerbach.de Bild 1 von 3: Margarete Klotz, re., und ihr Ehepartner Reinhard Schaible im Zentrum Satyagraha vor dem Cembalo mit der 432 Hz-Stimmung. Alle Fotos: feuerbach.de

Nur wenige tun normalerweise etwas, ohne dafür irgendeine Gegenleistung zu verlangen. Margarete E. Klotz, die das „Zentrum Satyagraha“ im Herzen Feuerbachs betreibt, kann man hierbei wohl getrost als Ausnahme bezeichnen. In diesem Portrait wollen wir diese ungewöhnliche Frau hier einmal etwas ausführlicher vorstellen.

In ihrem Veranstaltungszentrum in der Scharfenschlossstraße 5 unweit des Alten Friedhofs und heutigen Feuerbacher Stadtparks bietet die 68-jährige ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm an, wie man es auch in grossen Ballungszentren nicht oft findet. Wobei das mit der Gegenleistung zugegeben nicht ganz korrekt ist - mit ihrem Tun erhofft die gebürtige Ludwigsburgerin und seit vielen Jahren Wahl-Feuerbacherin sich „schon ein bisschen Bewusstheit, Freude und positive Energie in eine Welt zu bringen, die immer mehr in Entwurzelung und Unbewusstheit abzudriften scheint“, wie sie selbst sagt.

Ihre 2007 gegründete Einrichtung „Satyagraha“ hat sie nach einem von Gandhi etablierten Begriff getauft, der darauf beruht, mit Mitteln der Gewaltlosigkeit an die Vernunft und das Gewissen zu appellieren. Entsprechend sind demnach im Zentrum Satyagraha die allermeisten Veranstaltungen für die Besucher kostenlos – etwas, das wohl nur wenige vergleichbare Einrichtungen bieten. Natürlich kann man, das ist klar, etwas spenden wenn die Veranstaltung gefallen hat - die Stromrechnung für die aufwändige Lichtinstallation ihres Ehepartners Reinhard Schaible - einem professionellen Theatertechniker und Lichtinstallateur (nicht mit der gleichnamigen Feuerbacher Metzgerei verwandt oder verschwägert) - bezahlt sich schliesslich nicht von selbst. Firmen oder Einzelpersonen können den zentral und trotzdem ruhig gelegenen Raum mit bester Anbindung an die Öffentlichen zudem auch für Veranstaltungen mieten, etwa für Vorträge, Seminare oder Kurse.

„Bestellungen beim Universum“ – oder wie alles begann...

Wie aber kommt man überhaupt zu einem solch verhältnismässig grossem Raum, dazu noch umringt von einem fast schon märchenhaft idyllischem Garten inmitten eines dicht besiedelten Wohngebiets, das direkt ans Zentrum von Feuerbach grenzt? Klotz selber beschreibt es so:
Die Geschichte ist beinahe wie aus einem Roman und doch wahr – sie entstand durch den Wunsch, den ich lange Jahre zuvor ans Universum abgegeben habe. Er wurde wahr und es wurde noch mehr daraus, was ich damals noch nichtmal erahnen konnte...“.
Alles begann also im Sommer 2007, als eine Bekannte auf sie zukam und ihr verriet, dass das Gebäude und Wohnhaus, sowie das ganze Grundstück abgerissen und ein Wohnkomplex mit Tiefgarage dort entstehen sollte. Der damals schon bestehende Garten mit zahlreichen Bäumen und viel Grün sollte auch weichen. Doch sie hatten das Glück, Grundstück und Gebäude kaufen und dadurch retten zu können – ein Umstand, für den ihr wohl auch ihre Nachbarn immer noch dankbar sein dürften.
Das für diese dicht besiedelte Wohngegend relativ grosse Versammlungsgebäude mit luftig-freundlichem Innenraum wurde vormals von der „Liebenzeller Gemeinschaft“, einem Ableger der ev. Kirche, an die Jüdische Gemeinschaft untervermietet.

Musik lag schon lange vorher in der Luft – und erfüllt nun Räume und Herzen

Nach und nach nahm die jetzige Form ihres neuen Zentrums Gestalt an und eine der Hauptrollen sollte dabei ganz natürlich die Musik spielen – denn Margarete Klotz ist vor allem in erster Linie professionelle Konzertsängerin, Musikpädagogin, Gesangslehrerin und Klangtherapeutin.
Nach 45 Jahren an der Stuttgarter Musikschule leitet sie seit Bestehen des Zentrums eine Gesangsklasse, aus der bereits mehrere Bundespreisträger bei „Jugend Musiziert“, Gesangsstudenten und OpernsängerInnen hervorgegangen sind.
Der „Satyagraha“ getaufte Raum eignete sich für die Aufführung ihrer eigenen und natürlich auch von Musik im Allgemeinen perfekt, Klang und Raumgrösse sind nahezu ideal. Dazu noch das (bereits erwähnte) Glück, einen Ehemann zu haben, der Theatertechniker und Lichtprofi ist – und einem guten Start stand nichts im Wege. Konzerte wurden organisiert und selbst gegeben – meist mit klassischer, aber auch mit Gospel- oder Bluesmusik. Immer mehr entwickelte sich das Satyagraha daneben aber auch zu einem Zentrum für Vorträge, Kurse und Seminare zu allerlei Themen, die man allgemein wohl als „alternativ“ bezeichnen könnte und Themenfelder wie Wasser, Boden, Strahlungsbelastung bis hin zu geistigem Heilen, Atmen, Klangtherapie oder Gesundheit im Allgemeinen abdeckt.
Musik und Konzerte stellen das andere grosse Hauptfeld dar. Dabei haben oft hervorragende junge Sängerinnen, die Klotz unterrichtet und ausbildet, die Möglichkeit, in einem entspannten Ambiente vor einem mittelgrossen Publikum für spätere Aufführungen beispielsweise in staatlichen Kulturinstitutionen zu „üben“. Aber auch die Meisterin selbst gibt oft eigene Konzerte – auch ausserhalb und vorzugsweise in Begleitung ihres Lieblingsinstruments, eines hochwertigen Cembalos in der früher gängigen 432 Hz-Stimmung (siehe Titelbild oben). Normalerweise sind heute alle Instrumente und alle Musik in 440 Hz gestimmt – einer Frequenz, die, so meinen viele, nicht allzu optimal auf die menschliche Psyche wirkt. Die ursprüngliche Stimmung von 432 Hz – allgemein als „Kammerton“ bezeichnet – , wurde erst seit den 30er Jahren weltweit eingeführt.

„Die Lehre der Harmonik besagt, dass Natur und Musik bezüglich der Proportionslehre den gleichen Naturgesetzen unterstehen. Daraus ergibt sich, dass der Klang mit und in allen Lebewesen – Menschen, Tieren und Pflanzen – resoniert. Musik in 432 Hz macht uns harmonischer und hat sogar die Fähigkeit, zu heilen.“, ist Klotz überzeugt. Dieser Aspekt ist ihr so wichtig, dass sie grossen Wert darauf legt, in jeder Vorankündigung und auf jedem Plakat dieses „Alleinstellungsmerkmal“ der 432-Stimmung zu erwähnen.

Alle, die Lust haben, können übrigens immer Donnerstags um 19.30 Uhr beim 432-Hz-Chor kostenlos mitmachen. Jeder kann mitmachen und darf etwas ins Spendenbüchslein geben (oder auch nicht). Der 432-Hz-Chor findet außer in der Sommerpause (August) auch in den Ferien statt. Erster Singtag ist wieder am 5. September 2019. (Anfragen unter 0170-43 53 393 oder 0711-85 66 024 oder info@klotz-musik.de).

Verzauberte Märchenstunden im geheimen Garten, Bienenbehandlung durch Tesla-Technik und eine „Quak-Security“
Hätte das Ehepaar das Grundstück nicht gekauft, stünden hier heute wohl ein paar Mehrfamilienhäuser auf versiegeltem Betonboden, wie sie zur Zeit an anderen Orten in Feuerbach aus dem Boden spriessen. Zugegeben, die sind ja auch dringend nötig, zerstören und versiegeln aber automatisch Frei- und Grünflächen, die meist vorher dort standen – mit oft teils eher negativen Folgen für Umwelt und Lebensqualität. In sofern haben Klotz und Schaible damit auch irgendwie auch zum Erhalt des natürlich gewachsenen Charakters dieses Teils von Feuerbach beigetragen.
Aber da ist noch mehr: Der Garten, der sich zwischen Wohnhaus, Scheune und dem Veranstaltungsgebäude schmiegt, ist ein wahres verzaubertes kleines Stückchen Erde, in dem allerlei seltsame und seltene Pflanzen wachsen, sich ein Pärchen Laufenten in Gehegen von mehr als tiergerechter Grösse tummeln – und ein Bienenvolk in einem Bienenstock lebt. Wohlgemerkt: Mitten in Feuerbach. Denn Klotz ist ganz nebenbei auch Hobby-Imkerin, der ihr Bienenwohl sehr am Herzen liegt und die sie auch schonmal mit „Skalarwellen“ behandelt – einer Behandlungsart nach Dr. Meyl, wo mit Hilfe von bestimmten Wellen, vergleichbar etwa mit Mobilfunkwellen (nur weit weniger schädlich), heilsame Frequenzen zu den Zellen eines lebenden Wesens „gesendet“ werden können. Dies geschieht – wenn man damit Menschen behandeln will – mit Hilfe von zwei kleinen „Türmen“, zwischen die man sich auf einen Stuhl setzt und die Skalarwellen, die nun zwischen einem fliessen, dadurch sozusagen aufnimmt. Diese Technik basiert auf den genialen Entdeckungen von Nikola Tesla. „Nein, nicht der Gründer der Automarke, sondern vor 130 Jahren einer der Entdecker der Elektrizität und ein Genie, das in meinen Augen sogar Einstein übertraf...“, kommt Margarete Klotz bei dem Namen ins Schwärmen.

Das goldige Laufentenpaar – sie können leider (oder zum Glück?) nicht fliegen – macht neben ihrem So-sein noch einen klasse Job als gratis „Grundstücks-Security. Den Garten in einer kulturell ansprechenden Form irgendwann der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und dort etwa Seminare, Vorträge oder – sofern Nachbarschaftstauglich – hier auch Musik aufzuführen, ist eines ihrer derzeitigen (nah-)Zukunftsprojekte, welches aber noch etwas reifen muss. Hin und wieder veranstaltet sie jedoch jetzt schon Märchenabende, die die Zuhörer in dieser zauberhaften Umgebung um so mehr in ihren Bann ziehen.



INFO
Lebenslauf Margarete E. Klotz

Geboren in Ludwigsburg, Konzertsängerin und Musikpädagogin, studierte Gesang, Rhythmik und Klavier an der staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, bei Prof. Walther Schneider (Stuttgart), Kammersängerin Ellinor Junker-Giesen (Leonberg) und Luisa Bosabalian (München).
Sie ist als Pädagogin freiberuflich und war seit 1972 – 2017 an der Stuttgarter Musikschule tätig.
Zur Zeit leitet sie nach 45 Jahren Tätigkeiten an der Stuttgarter Musikschule im neuen Lebensabschnitt eine Gesangsklasse in ihrem Kulturzentrum „Satyagraha“ in Stuttgart-Feuerbach, aus der bereits mehrere Bundespreisträger bei „Jugend Musiziert“, Gesangsstudenten und OpernsängerInnen hervorgegangen sind. Im Zentrum finden Konzerte mit ihr selbst und auch mit Schülern statt.
Konzertreisen führten sie u.a. auch mit dem Barock-Ensemble „FlautoVocale“ (Andrea Haupt, Flöte und Hildegund Treiber, Cembalo) nach Österreich, Schweiz, Ungarn, Kroatien und Teneriffa. Ihre Spezialität sind u.a. auch Gospelkonzerte und in neuester Zeit pflegt sie die Interpretation von Melodramen mit Moira Muschalla und Hildegund Treiber am Flügel.
Sie arbeitet seit 2018 auch als Klangtherapeutin und Lebensberaterin in eigener Praxis..
Seit 11 Jahren leitet sie zusammen mit ihrem Mann das Kulturzentrum Satyagraha – Zentrum für Musik, Kunst, Sprache, Gesundheit in der Scharfelnschlossstraße 5 in Stuttgart-Feuerbach.
Sie hält spirituelle Seminare und Vorträge dort und anderswo über Musik in 432 Hz und hilft Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
Seit 2019 bietet sie im Zentrum die Nutzung von Skalarwellengeräten nach Tesla im Nachbau durch Prof. Dr. Konstantin Meyl an. (Anfragen unter 0170-43 53 393 oder 0711-85 66 024 oder info@klotz-musik.de).
Im März 2020 wird sie beim Gesundheitstagen in Feuerbach teilnehmen. Ihr Spektrum wird GARA-Wasser, das seit Beginn des Jahres 2019 kostenlos zu erhalten ist und bei den Vorträgen und Seminaren gereicht wird, Skalarwellentechnik, Klangtherapie und Singen auf 432 Hz sein.
Sie erreichte nach dem Hauptschulabschluß die Mittlere Handelsreife, arbeitete im elterlichen Malerbetrieb im Büro, parallel studierte sie an der Kirchenmusikschule Esslingen und schloß diese Ausbildung als C-Kantorin und Organistin ab, die sie auch praktisch in Ludwigsburg und in Feuerbach in der Föhrichkirche an der Orgel tätig, umsetzte..
Parallel zu dieser Ausbildung machte sie ihr Abitur auf dem 2. Bildungsweg/Fernlehrgang AKAD und nahm ein privates Gesangsstudium bei Prof. Walther Schneider, Stuttgart auf. An der Musikhochschule Stuttgart absolvierte sie ihr Abschlußexamen in Rhythmik, Klavier, Blockflöte und Gesang.
Ihre nun altershalber beendete Tätigkeit an der Stuttgarter Musikschule umfasste Klavier- und Gesangs-Unterricht, Elementarerziehung und Kinderchorleitung, Szenische Arbeit u.a. mit Prof. Ernst Poettgen und bei zahlreichen Chören und an Akademien Stimmbildung und chorisches Singen. Sie war über mehrere Jahre Bezirksleiterin und später Fachbereichsleiterin an dieser renommierten wohl größten Musikschule Deutschlands.
Nicht zu vergessen noch die Gründung eines Musikverlages und eines Notenversandes, die anstanden, als sie mit Prof. Poettgen Mörikes „Stuttgarter Hutzelmännle“ ehrenamtlich in ihren PC eintippte und die „Gesänge aus Babylonischer Gefangenschaft“, Gospels in Szene schwarz auf weiß in Wort und Noten zu Papier brachte.
Gleich nach Abschluß ihres Studiums begann sie den Unterricht an der Fachschule für Sozialpädagogik, Stuttgart in der Erzieherausbildung, war beim selben Schulträger 2 Jahre später in der Altenpflegeausbildung tätig und unterrichtete parallel noch an der Korntaler Musikschule vorrangig Elementarerziehung.
In Ludwigsburg-Oßweil, ihrem Heimatort baute sie einen Kinderchor auf, den sie mit 20 Kindern begann und dann mit 60 Kindern an eine ehemalige Sängerin übergeben durfte. Von 2013 bis 2016 leitete sie mit großer Freude die Johannes-Kantorei in Kornwestheim interimsweise, weil ein Chorleiter fehlte.
Weil sie schon immer die Querverbindung Musik und Heilen als Vision in ihrem Herzen trug, begann sie eine Heilpraktikerausbildung bei Damir Lovric in Karlsruhe, eine Heilerausbildung bei Janos Prucsi, erlernte die Russ. Meth. zur Wiederherstellung der Gesundheit und der Internen Organregenerierung nach Grigorij Grabovoi und Prof. Dr. Arcadi Petrov absolvierte bei Prof. Revenko die SCENAR- Therapie, schloß im Juli 2016 ihre Klangtherapeuten-Ausbildung bei Roland Hutner, Allgäu ab und erlernte die Polare Medizin bei Prof. Dr. Eduard Guljaev, die sie nun im Juli 2019 abschloß um sich aus großem Interesse an dieser atlantischen Heilweise, weiterhin dieses Wissen bei ihm anzueignen. Zwischendurch beschäftigte sie sich noch mit Reverse Speech nach Karina Kaiser.
Zum Schluß noch ein Ausblick in die Zukunft:
Auflösungen und Reinigung durch geistig visualisierte Flammen nach Elisabeth Größmann Auflösungen von Astralwesen und erdgebundenen Seelen nach Anton Styger. Reinigung und Befreiung von Plätzen und Häusern von Astralwesen und erdgebundenen Seelen, Geobiologische Austestung von Erdstrahlen und Wasseradern sowie andern Störzonen. Klangtherapie, Phonophorese u.a. und Klangmeditationen sowie Gestaltung von Märchen mit Gongs und Klangschalen, Polare Medizin nach Prof. Dr. Eduard Guljaev, Skalarwellen-Technologie als Angebot bei Schmerzen und zur Steigerung der
Lebensenergie nach Tesla – mit Geräten, die Prof. Dr. Konstantin Meyl entwickelt und gefertigt hat.
Vision:
Musik und Heilung zu verbinden und diese Verknüpfungen an Menschen weiterzugeben, um sie zu befähigen, sich selbst gesund zu erhalten und dies auch durch Konzerte mit 432 Hz-Musik ins Feld zu stellen!

Homepage: www.satyagraha-zentrum.de

Veröffentlicht am 01.09.2019