Das 'Klavierzimmer' macht Lust auf mehr:

Willkommen im Portal - und im Stadtbezirk: "Café Klavierzimmer"!

Inhaberin Oana-Sabina Bunea belebt mit dem erfrischenden Charme ihres neu eröffneten Cafes mit lauter selbstgemachten Leckereien die ganze Gegend rund um die Kreuzung Kapfenburg- und Hohewartstrasse... und beim einen oder anderen wahrscheinlich auch das Geschehen auf der Waage. Fotos: S. Müller-Baji Bild 1 von 7: Inhaberin Oana-Sabina Bunea belebt mit dem erfrischenden Charme ihres neu eröffneten Cafes mit lauter selbstgemachten Leckereien die ganze Gegend rund um die Kreuzung Kapfenburg- und Hohewartstrasse... und beim einen oder anderen wahrscheinlich auch das Geschehen auf der Waage. Fotos: S. Müller-Baji

Ein gutes Café ist quasi die Erweiterung des eigenen Wohnzimmers. In Feuerbach wird daraus sogar ein „Klavierzimmer”, seit Oana-Sabina Bunea hier ihr Café eröffnet hat.

In der Kapfenburgstraße 48 gibt es nun Kaffee und kleine Speisen in Wohlfühlatmosphäre. Und jenseits der Pandemie soll hier sogar ein eigenes Kulturprogramm entstehen.

Musik und Kaffee – für Oana-Sabina Bunea gehört das einfach zusammen. Im Mittelpunkt ihres Ende 2020 mitten im Lockdown eröffneten Cafés steht nun entsprechend das namensgebende Klavier, Noten liegen bereit und die Wand ziert Jazz-Pianist Herbie Hancock höchstpersönlich. “Ich fand, dass so etwas in Feuerbach gefehlt hat”, sagt Bunea.
Ein Café zu eröffnen ist freilich ein mutiger Schritt in Pandemie-Zeiten. Und das macht es der Gastgeberin wirklich nicht leicht, dass der Lockdown schon so lange andauert und dann kommt auch noch die dritte Welle. “Andererseits mache ich das nebenberuflich, da hat der langsame Start auch Vorteile in der Anfangsphase”, so Bunea.

Bunea spielt im Hauptberuf Geige bei den Heidelberger Philharmonikern und hat – wie viele Künstler und Kulturschaffende – 2020 als Jahr des Stillstands erlebt. Mit umso mehr Elan geht sie nun das “Klavierzimmer” an: “Es war schon immer mein Traum, ein Café zu haben und ich bin gern Gastgeberin“ erzählt sie. Das wird in der freundlichen Begrüßung offenkundig.

Im Moment ist freilich nur der Außer-Haus-Verzehr möglich, doch auch dafür hat Bunea ihr eigenes Konzept entwickelt: Der klare Schwerpunkt liegt auf dem “Speciality Coffee”. So nennen sich handverlesene Kaffeesorten, die die “Speciality Coffee Association of America” (SCAA) mit mindestens 80 von 100 Punkten bewertet: Ein besonderes Augenmaß liegt demnach auch auf dem ökologisch nachhaltigen Anbau, die faire Bezahlung der Lieferanten und auch durch die Förderung sozialer Projekte vor Ort. 

Dazu gibt es im “Café Klavierzimmer” leckere Kuchen und Snacks, bei der auch Vegetarier und Veganer auf ihre Kosten kommen und auch auf diverse Lebensmittelunverträglichkeiten wird Rücksicht genommen. Erhältlich sind außerdem nette Mitbringsel: Selbstgemachtes Granola im Glas für den Frühstücksjoghurt zuhause, oder Espresso-Kaffeebohnen für die heimische Maschine. Hier haben nicht nur Jazz-Liebhaber die Wahl zwischen den Sorten “Kind of Blue” (benannt nach einem Album von Miles Davis, das als Meilenstein in der Geschichte des Jazz gilt) und “A Love Supreme” (nach einem der berühmtesten Alben des Jazzsaxophonisten John Coltrane).

Apropos: Strohhalme und Verpackungen sind nicht etwa aus Plastik, sondern aus dem biokompatiblen Werkstoff Polylactide (PLA). Außerdem beteiligt man sich beim Recup-System, bei dem Mehrwegbecher im Pfandsystem zum Einsatz kommen, und bei der Testphase eines innovativen Pfandsystems, das auf Glasbehälter und Abwicklung per App setzt und im kommenden Herbst auf den Markt kommt. Der Versuch, Müll so weit wie möglich zu vermeiden, ist auch eine Reaktion auf die Pandemie, denn der Aspekt wird beim derzeitigen To-Go-Verkauf leider allzu oft außer Acht gelassen.

Das 'Klavierzimmer' wird übrigens auch immer wieder von Live-Musik erfüllt werden. Ein erstes kleines aber feines open-air-"Wiesenkonzert" pünktlich zum Ende des Lockdowns in Stuttgart mit einigen Interpreten und Gruppen auf der Grünfläche gegenüber sowie direkt vor dem Cafe am vergangenen Freitag, 28. Mai 2021, gab darauf schon mal einen kleinen Vorgeschmack.
Es hätten sich auch schon weitere befreundete Musiker für Auftritte angeboten, erzählt die Violinistin. Außerdem wird sie sich mit ihrem Café auch an der Feuerbacher Kulturnacht im Oktober beteiligen. Derzeit sorgt überdies eine kleine Ausstellung mit den surrealistischen Gemälden von Polina Maykova für Farbe im Alltag und macht Lust auf mehr. Wie eigentlich das ganze “Café Klavierzimmer”.


Hier geht's zum neuen Firmenportrait von Café Klavierzimmer auf www.feuerbach.de



Café Klavierzimmer

Instagram: cafe_klavierzimmer

Öffnungszeiten:
Di bis Sa: 10 bis 17 Uhr
So und Feiertage: 11 bis 17 Uhr
Montag Ruhetag


Veröffentlicht am 01.06.2021