Kreuzerhöhungsfest, Königszank... und die Engländer weben einen Mega-Teppich:

Was war eigentlich am 14. September 1075, dem "Geburtstagstag" Feuerbachs, in der Welt sonst noch los?

Auch er entstand in der Zeit, als Feuerbach urkundlich das Licht der Welt erblickte: Der berühmte Teppich von Bayeux ist ein rund 70 Meter langes, zwischen 1070 und 1082 mutmasslich im Englischen Canterbury gesticktes Leinentuch, das in detailreichen Bildern die Eroberung Englands im Jahr 1066 durch die Normannen um Wilhelm den Eroberer in der Schlacht bei Hastings darstellt. Foto: Wikimedia Commons - Public Domain Bild 1 von 1: Auch er entstand in der Zeit, als Feuerbach urkundlich das Licht der Welt erblickte: Der berühmte Teppich von Bayeux ist ein rund 70 Meter langes, zwischen 1070 und 1082 mutmasslich im Englischen Canterbury gesticktes Leinentuch, das in detailreichen Bildern die Eroberung Englands im Jahr 1066 durch die Normannen um Wilhelm den Eroberer in der Schlacht bei Hastings darstellt. Foto: Wikimedia Commons - Public Domain

Am 14. September 2025 zog ein historischer Festumzug durch Feuerbach – 950 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung unseres Stadtbezirks. Doch was geschah eigentlich genau am 14. September 1075, also an jenem Tag, der heute als Feuerbachs "Geburtstag" gilt?

Wir haben einfach mal unser "Google auf Steroiden" (unsere KI) gefragt - und möchten Ihnen die Ergebnisse nicht vorenthalten - viel Spass beim Lesen!

Kirche statt Kapelle

Feuerbach war damals noch ein kleines Dorf ohne Sport-, Musik- und Bürgervereinen. Stattdessen bestimmte das Fest der "Kreuzerhöhung" am 14. September den Tag der frühen frommen Bewohner des Fleckens: Prozessionen, Messen und Weihrauch zogen wahrscheinlich durch die (wenigen) Straßen Feuerbachs - und Europas. Auch damals also ein „Umzugstag“ – nur etwas anders...

Burgen statt Blasmusik

Politisch herrschte - ja, man kann es sich kaum vorstellen - noch weniger Eintracht als heute: König Heinrich IV. hatte gerade die Sachsen bei Homburg an der Unstrut (im heutigen Thüringen) besiegt. Doch kaum war die Freude verklungen, begann der Streit mit Papst Gregor VII. um die Einsetzung von Bischöfen – der Auftakt zum Investiturstreit, einem Jahrhundertkonflikt.

Fernblicke in die Welt

Währenddessen ächzte Kaiser Michael VII. in Byzanz unter Steuerrevolten und seldschukischem Druck. In England baute Wilhelm der Eroberer sein Reich mit normannischer Strenge aus und sein Bischof Odo ließ für ihn - und der Jahrhundertschlacht zu Hastings 1066 - in Canterbury den weltberühmten Teppich von Bayeux in Auftrag geben. Und in Al-Andalus und dem gesamten maurischen Spanien wetteiferten die damals deutlich höher entwickelten Islamischen Königreiche im Schatten der mächtigen Alhambra um Macht, Gelehrte und Ruhm.

Vom Bannbrief zur Blaskapelle

Kurz gesagt: Am 14. September 1075 standen Prozessionen, Intrigen und Machtkämpfe auf dem Programm – Festwagen, Vereine und vor allem "Fun" suchte man wohl vergeblich.

Umso schöner, dass Feuerbach seinen 950. Geburtstag im Jahr 2025 mit einem fröhlichen Festumzug feiern konnte – ganz ohne Bannbriefe oder Burgenstürme!

Wie das aussah? Na schauen Sie mal!

Veröffentlicht am 16.09.2025