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Das Denkmal für die Opfer der Explosion von 1916 auf dem Friedhof Feuerbach. Foto: J. Kaiser
Am 9. Dezember 1916 kam es in Feuerbach zu einer schlimmen Katastrophe, über die in unserer heutigen Zeit wohl in "Brennpunkten" berichtet worden und die wohl auch weltweit in Nachrichten und Presse ein "Topthema" gewesen wäre.
Bei der Explosion starben dabei in der Lünigschen Fabrik (einer Fabrik für Feuerwerkskörper, die damals während des 1. Weltkriegs jedoch Signalraketen herstellte) 12 Beschäftigte. 8 davon sollen Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren gewesen sein. Dank eines Denkmals, das die Stadt damals aufstellen ließ, ist dieses Unglück bis heute nicht vergessen.
Unter dem Motto „Feuerbacher Friedhofskunst“ lädt der Bürgerverein Feuerbach am 11. Oktober zu einem Rundgang zu diesem - und anderen - Denkmalen im Rahmen des 20. "Tages der Stadtgeschichte" der AgS (Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart) und seiner Veranstaltungsreihe "Draußenkunst" unter der Führung von Jürgen Kaiser ein.
Wann & Wo:
Samstag, 11. Oktober 2025, 10:00 bis 11:00 Uhr
Treffpunkt:
Eingang Friedhof Feuerbach
Der Rundgang widmet sich insbesondere Denkmälern, die an tragische Ereignisse der Feuerbacher Geschichte erinnern – darunter das Gemeinschaftsgrab der Explosionsopfer von 1916.
Neben den historischen Hintergründen wird auch diskutiert, inwieweit das Gedenken "in Stein gemeißelt" – also durch Gestaltung, Inschrift und Platzierung der Denkmäler – gelungen ist.
Die Führung ist öffentlich und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte sind herzlich eingeladen, an dieser Begegnung mit Geschichte, Erinnerung und Reflexion teilzunehmen.
AgS-Homepage: www.ags-s.de.