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Jürgen Kaiser vor dem Denkmal im Feuerbacher Friedhof. Foto: Elke Thieme
Warum haben die Menschen wann unter welchen Umständen für was ein Denkmal errichtet? Das war jedes Mal die Grundfrage von Jürgen Kaiser, der für den Bürgerverein Feuerbach in der vergangenen Woche zur Veranstaltung der AgS über den Feuerbacher Friedhof führte.
In diesem Jahr hat die AgS (Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart e.V.) der "Draußenkunst. - Öffentliche Werke und Denkmäler in Stuttgart" ihren Tag der Stadtgeschichte am 8. November im Stuttgarter Stadtarchiv gewidmet. Dazu hat die AgS ihre Mitgliedervereine aufgefordert im Oktober in ihren Stadtteilen öffentliche Führungen anzubieten. Bei den Feuerbachern eben auf dem Friedhof. Denn dort gibt es nicht nur einen gestifteten Brunnen, dem seit Jahren das Wasser fehlt. Kaiser führte die Besucher auch zum Denkmal für die Explosionsopfer von 1916, als die Lühningsche Klischeefabrik in die Luft flog und die darin arbeitenden Kinder getötet wurden.
Außerdem ging es um die Frage, wie den Soldaten der Weltkriege gedacht wurde und den 16 Feuerbachern, die von den Nazis hingerichtet wurden.