Nach Brand in Feuerbacher Flüchtlingsunterkunft:

Stadt bringt alle 250 Geflüchteten unter – Sporthallen wurden wieder geräumt

Nach einem Dehnfugenbrand in einem als Flüchtlingsunterkunft genutzten Hotel in Feuerbach am Montag wurden 250 Geflüchtete kurzfristig in Sporthallen in Wangen und Botnang untergebracht. Die Sporthallen konnten gestern Abend aber wieder geräumt werden.

Nach dem Brandereignis in der Siemensstraße konnten am gestrigen Abend (20.01., die Red.) kurzfristig zwei Sporthallen als Notunterkünfte eingerichtet werden. Diese Hallen konnten im Laufe des Abends dann auch wieder geräumt werden, wie die Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration Dr. Alexandra Sußmann mitteilte. Der Stadtverwaltung ist es gelungen, alle 250 geflüchteten Personen kurzfristig anderweitig unterzubringen.

Sußmann sagte: „Der Einsatz der vergangenen Stunden steht beispielhaft für das hohe Maß an Verantwortung, Solidarität und sozialem Engagement in unserer Stadt. Mein besonderer Dank gilt allen haupt‐ und ehrenamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, DLRG, THW, Freiwilliger Feuerwehr sowie den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der SSB AG. Ihnen allen ist es unter schwierigen Bedingungen gelungen, die Geflüchteten in Sicherheit zu bringen und zu versorgen. Die Notunterbringung in einem anderen Hotel kann aber keine Dauerlösung sein.“
Sußmann betonte, dass es für Botnang und Wangen bedeutsam sei, dass die Hallen noch diese Woche wieder sportlich und kulturell genutzt werden könnten.

INFO:

EINEN BERICHT DER STUTTGARTER NACHRICHTEN MIT WEITEREN INFOS ZUM BRAND IN DER FEUERBACHER FLÜCHTLINGSUNTERKUNFT GIBT ES HIER: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-feuerbach-rauchentwicklung-in-hotel-gebaeude-muss-teils-geraeumt-werden.ffd92fd3-b1a9-4508-918c-882a255188f6.html

Veröffentlicht am 21.01.2026