Bürgerverein Feuerbach besuchte "Mr. Wash":

Ausflug sorgte für Staunen und interessante Einblicke in eine moderne Dienstleistung

Fotos: BV Feuerbach Bild 1 von 1: Fotos: BV Feuerbach

Rund 25 Personen nahm der Bürgerverein am 6. Mai 2026 mit auf eine Führungsrunde durch Europas größte Waschstraße "Mr. Wash" in Feuerbach.

Begrüßt wurden die Mitglieder und Interessierten von Chefin Frau Kaiser, die die Besucher durch die Anlage führte. Der Betrieb, der derzeit an 38 Standorten vertreten ist, ist als Aktiengesellschaft organisiert; die Aktien liegen überwiegend in Familienbesitz.

Als Frequenzbringer dient die dazugehörende Tankstelle. Seit der Corona-Pandemie hat sich dort der Verkauf laut Frau Kaiser erheblich reduziert: Montags und freitags fehlen oft die Pendler. Überhaupt scheinen am Montag die Menschen kaum zu arbeiten. Da sei teilweise nach dem Wochenende zu Hause die Laune schlecht aber die Waschstraße voll. Überwiegend von Autos mit Männern.

Eindrucksvolle Zahlen untermauern die Größe des Betriebs: Bis zu 400 Autos pro Stunde können gewaschen werden, jährlich rund eine halbe Million. Für eine gründliche Wäsche werden 105 Liter Wasser pro Fahrzeug benötigt. Der Service umfasst zudem Ölwechsel. Drei Mitarbeiter sind gleichzeitig im Einsatz, sodass bis zu 180 Ölwechsel pro Tag möglich sind. Rund 40 Prozent der Kunden wünschen auch eine Innenreinigung. Laut Frau Kaiser können in einer Stunde bis zu 120 Fahrzeuge von „erstaunlichen Fundstücken“ und dem üblichen Schmutz befreit werden, während die Gäste entspannt an der Kaffeemaschine verweilen.

Rund 100 Mitarbeiter sind aktuell beschäftigt. Die Firma legt Wert auf unbefristete Arbeitsverträge ab dem ersten Arbeitstag. Die Technik begeistert von außen: Gleich bei der Einfahrt kommt Disco-Feeling mit lauter Musik und bunten Lämpchen auf. Wird die Waschstraße in Gang gesetzt, gilt es, die Anweisungen strikt zu befolgen – denn nicht jeder lässt sich davon überzeugen, nicht selbst zu fahren, was durchschnittlich zu drei Unfällen pro Tag führt.

Im Rahmen des Rundgangs besichtigen die Bürgervereinsmitglieder das Wasser-Recycling-System, die Chemiebehälter und die riesigen Waschmaschinen, in denen unzählige Tücher für den Handwax-Service gewaschen werden. Frau Kaiser schilderte, dass die Anlage jeden Abend gründlich sauber gemacht wird. Und so ist es dann auch als sich der Bürgerverein nach vielen informativen Eindrücken mit einem herzlichen Dank an Frau Kaiser verabschiedet.


Nächster Programmpunkt des BV Feuerbach:

Einweihung der Römersäule am 21. Juni in der Hohewartstraße.
Der BV hat eine Römersäule übernommen und will sie offiziell einweihen. Vorstandsmitglied Jürgen Kaiser hält einen kleinen Vortrag zur Römerstraße, die durch Feuerbach verlief. Anschließend wird mit einem kleinen „Schluck“ darauf angestoßen.

Veröffentlicht am 11.05.2026