Feuerbacher Werkrealschule kann aufatmen:

Vier Stuttgarter Werkrealschulen von Schliessungen betroffen, drei dürfen - vorerst - weitermachen

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler können sich freuen, auch das Lehrerkollegium kann aufatmen - für die Bismarck-Werkrealschule in Feuerbach geht es weiter - wenigstens vorerst. Foto: Bismarckschule Bild 1 von 1: Nicht nur die Schülerinnen und Schüler können sich freuen, auch das Lehrerkollegium kann aufatmen - für die Bismarck-Werkrealschule in Feuerbach geht es weiter - wenigstens vorerst. Foto: Bismarckschule

Die Bismarckschule in Feuerbach bleibt auch im kommenden Schuljahr als Werkrealschule erhalten. Wie die "StZ" berichtete, gehört die Feuerbacher Schule zu den vier verbleibenden Werkrealschul-Standorten in Stuttgart.

Drei andere Einrichtungen dieser Schulart in der Landeshauptstadt sollen dagegen schrittweise auslaufen, nachdem erneut zu wenige Anmeldungen für neue fünfte Klassen eingegangen waren.
Diese sind die Rosensteinschule in Stuttgart-Nord, Wilhelmsschule in Wangen und Werkrealschule in Gablenberg. Die Bismarckschule konnte die erforderlichen Zahlen dagegen erreichen.
Vier Werkrealschulen können - vorerst - weiter bestehen bleiben; diese sind die Pestalozzi-Schule in Vaihingen, Uhlandschule in Zuffenhausen-Rot, Werkrealschule Ostheim sowie die Bismarckschule in Feuerbach.

Gleichzeitig zeigt sich laut Bericht weiterhin ein deutlicher Trend hin zu Real- und Gemeinschaftsschulen. Besonders dort sei die Nachfrage in Stuttgart zuletzt spürbar gestiegen. Teilweise hätten Schulen mehr Anmeldungen als verfügbare Plätze verzeichnet.

Auch für Feuerbach sehe man deshalb weiterhin zusätzlichen Bedarf an weiterführenden Schulangeboten. Diskussionen über die künftige Entwicklung einzelner Standorte dürften damit weiter Thema bleiben.

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Cornelia Kaiser, Schulleiterin der Bismarckschule, betonte die Sorge, dass die 10. Klasse wahrscheinlich 2029 auslaufen und die Schule somit ihren Status als Werkrealschule verlieren und somit zu einer Hauptschule werden könnte.

Veröffentlicht am 15.05.2026