Erster Ausflug nach der Sommerpause:

Der Bürgerverein besuchte das Feuerwehrmuseum Stuttgart

Nachdem die Sommerpause vorbei ist, hat der Bürgerverein Feuerbach zu seinem ersten Programmpunkt eingeladen: Ein Ausflug zum Feuerwehrmuseum Stuttgart. Leichte Unterhaltung, aber mit viel Geschichte im Gepäck.

Das Museum, betrieben vom Feuerwehrverein Stuttgart e. V. befindet sich in einer ehemaligen Fabrikhalle aus dem Jahr 1906. Die Mitglieder setzen sich mit großem Enthusiasmus für den Erhalt der Sammlung ein. Gezeigt werden ausschließlich Exponate, die in Stuttgart produziert oder verwendet worden sind.

Für die 14 Teilnehmer stand eine Führung durch Herrn Krebs auf dem Programm. Themenschwerpunkt: Die Entwicklung der Brandbekämpfung und wie sich die Aufgaben der Feuerwehr im Laufe der Jahre seit der ersten Stuttgarter Feuerordnung von 1492 verändert haben. Eine Bandbreite von Objekten ließ die Besucher staunen: Feuermeldeanlagen, Uniformen, Schläuche, Feuerlöscher, Leitern aller Art, Feuerspritzen, ein Pferdehebezug – und nicht zu vergessen 30 Feuerwehrfahrzeuge unterschiedlicher Epochen und Einsatzzwecke.
Geschickt angestellt hat sich eine Stuttgarter Firma, die 1803 von Johann Heinrich Kurtz gegründet wurde. Er stammte aus einer Glockengießerei und soll die Feuerspritzenproduktion in Stuttgart geprägt haben. Das Unternehmen entwickelte sich wohl schnell zu einem der renommiertesten im deutschsprachigen Raum.

Und dann erzählte Herr Krebs eine traurige Begebenheit aus dem Jahr 1933: Bei einem Brand in Öschelbronn mussten badische und württembergische Feuerwehren eine lange Schlauchleitung zur Enz legen. Unterschiedliche Kupplungen der Wehren machten das Vorhaben unmöglich. Der Ort erlebte schwere Zerstörungen. Aber die Ereignisse haben zu einer Normierung der Feuerwehrausrüstung geführt.
Die Führung gab außerdem Einblick in die alte Stuttgarter Einsatzzentrale, die heute im Museum zu sehen ist. Wer kennt noch die roten Feuermelder, bei denen man im Notfall die Scheibe einschlagen und einen Knopf drücken sollte? Die Teilnehmer erfuhren, was danach geschah und bekamen einen Blick hinter das Innenleben des Geräts.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Krebs für die interessanten Einblicke. Der Bürgerverein hofft, dass der Feuerwehrverein auch künftig die notwendigen Mittel bekommt, um die historische Sammlung zu pflegen und um seine Arbeit erfolgreich fortzusetzen.


Nächster Programmpunkt des Bürgervereins:

Es gibt noch freie Plätze für die Busfahrt durch den Schönbuch!
24. Oktober 2026, um 14 Uhr. Treffpunkt: Feuerbacher Bahnhof.
Anmeldung per Überweisung: 22 Euro für Mitglieder, 27 Euro für Nichtmitglieder.
Bürgerverein Feuerbach e.V. IBAN DE53 60050101 0002 0510 40, BIC: SOLADEST

Veröffentlicht am 22.09.2026