Stuttgarts Energieverbrauch ist seit 1990 um 23 Prozent gesunken. Auch bei städtischen Gebäuden und Anlagen wirken Energiemanagement und Sanierungen:
2024 wurden dadurch mehr als 100 Millionen Euro eingespart. Weitere Potenziale liegen bei Gebäuden, Wärme und erneuerbaren Energien.
Der Endenergieverbrauch in Stuttgart ist seit 1990 um 23 Prozent gesunken. Der geringere Verbrauch senkt die laufenden Kosten und verringert zugleich die Abhängigkeit von künftigen Energiepreisentwicklungen. Die Einsparungen entstehen unter anderem durch die kontinuierliche Optimierung des Energieverbrauchs sowie energetische Sanierungen. Das geht aus dem Energiebericht 2025 hervor, der Bilanz für das Jahr 2024 zieht.
Auch bei den städtischen Gebäuden und Anlagen wirken sich die Maßnahmen finanziell aus: Durch das kommunale Energiemanagement beim Amt für Umweltschutz konnte der Energie- und Wasserverbrauch in städtischen Liegenschaften reduziert werden, was für das Jahr 2024 zu einer Einsparung von über 100 Millionen Euro führte.
Der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, sagt: „Weniger Energie zu verbrauchen, ist längst mehr als Klimaschutz. Es spart Geld, macht uns unabhängiger von Energiepreisen und senkt den Aufwand für die Energieversorgung. Dass Stuttgart seit 1990 seinen Energieverbrauch um 23 Prozent gesenkt hat, zeigt, was möglich ist. Außerdem ist es ein wichtiger Beitrag, die laufenden Kosten für den städtischen Haushalt zu reduzieren, und es ist indirekt ein Beitrag zum Haushaltssicherungskonzept. Jetzt gilt es, die nächsten Potenziale zu erschließen – bei unseren Gebäuden, bei der Wärmeversorgung und beim Ausbau erneuerbarer Energien. So machen wir Stuttgart Schritt für Schritt klimafreundlicher und zugleich unabhängiger von steigenden Energiepreisen.“
Der Energieverbrauch in Stuttgart ist unter anderem durch einen geringeren Verbrauch in Gebäuden und durch energetische Sanierungen zurückgegangen. Nun kommt es darauf an, diese Entwicklung fortzusetzen. Auch der Ausbau erneuerbarer Energien und die Umstellung der Wärmeversorgung sind wichtige Aufgaben. Die kommunale Wärmeplanung schafft dafür eine Grundlage und gibt Orientierung für die langfristige Entwicklung der Wärmeversorgung in Stuttgart.
Der Energiebericht zeigt, wie sich der Energieverbrauch seit 1990 entwickelt hat und wo weitere Einsparpotenziale liegen. Ziel ist es, den Energieverbrauch dauerhaft zu senken und die vorhandenen Potenziale bei Gebäuden, Anlagen und der Wärmeversorgung konsequent zu nutzen.