Freies MusikZentrum:

Berliner Sonar Quartett

Sonar-Quartett. Foto: Privat

Die Konzertreihe „White Islands“ wird am 4. März 2011 im FMZ mit einem Konzert des Berliner Sonar Quartett fortgesetzt. Das Streichquartett gilt als der Gipfel kammermusikalischen instrumentalen Musizierens.  Wie schaffen es die Komponisten späterer  Generationen, hier ebenbürtiges zu ersinnen?

Die Frage stellt sich  bei Debussy,  einem der ganz großen Klavier- und Orchesterpoeten wie bei dem Klassizisten B. Britten? Wird er von den Klassikern erdrückt? Schließlich bei den Komponisten der jüngeren Gegenwart  wie Walter Zimmermann und Art-Oliver Simon, die wieder andere Zielsetzungen verfolgen? Man darf gespannt sein auf dieses "Streichquartettabenteuer" mit dem renommierten Sonar-Quartett. Eintritt frei. Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart und dem Deutschen Musikrat.

Freitag, 4. März 2011

20 Uhr

Sonar Quartett
Susanne Zapf - 1. Violine
Kirsten Harms - 2. Violine
Nikolaus Schlierf – Viola
Cosima Gerhardt – Violoncello

Programm:
Claude Debussy - Streichquartett op. 10
Walter Zimmermann – Keuper
Art-Oliver Simon - Passagen-gestört (2008)
Benjamin Britten - Drei Divertimenti

Eintritt frei, Kooperation Touch Point e.V.

Das Sonar Quartett wurde 2006 gegründet. Seit 2007 arbeitet es in der gegenwärtigen Besetzung. Es setzt den Schwerpunkt auf die Musik des 21. Jahrhunderts, arbeitet eng mit jungen Komponisten zusammen, gestaltet Workshops, sucht ein neues Publikum, findet neue Spielstätten, ist präsent auf großen und kleinen Festivals (Randspiele Zepernick, Ostrava days 2007, Intersonanzen Potsdam, Klangprojekte Weimar, Ultraschall-Festival), gestaltet außerordentliche Projekte (Filmmusik zu "about Phoebe Washburn" Deutsche Guggenheim - Boomtownmedia, Trockenschwimmer Stadtbad Prenzl.Berg 09/2007) und hat seit 2007 eine eigene Konzertreihe in Berlin: Berlin im Quadrat. 20 Uraufführungen und 10 für das Quartett komponierte Werke innerhalb der letzten 3 Jahre zeugen von höchstem Engagement.

Susanne Zapf studierte in Berlin und Amsterdam bei Ilan Gronich und Keiko Wataya. Sie ist Mitglied des Thärmchen Ensembles Köln und spielt als Gast u.a. in der Musikfabrik NRW, dem Ensemble Oriol und der Kammerakademie Potsdam. 2002 wurde ihr der Kranichsteiner Musikpreis für Interpretation zuerkannt.

Kirsten Harms studierte bei Gerhart Hetzel und Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett) an der Musikhochschule Wien. Sie sammelte Erfahrungen im Klangforum Wien, im Ensemble Recherche Freiburg, mit dem Klaviertrio Calderara und dem Miron Quartett.

Nikolaus Schlierf studierte bei Prof. Jörg Heyer und Garth Knox. Er war Solobratscher des Ensemble Resonanz und spielt als Gast bei dem Kammerensemble Neue Musik Berlin, dem Ensemble United Berlin und der Musikfabrik NRW. Nikolaus Schlierf ist erster Preisträger des Hanns-Eisler-Wettbewerbs für  Interpretation.

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28.02.2011 Kategorie(n): Kultur