Dank an Wahlhelfer und Mitarbeiter

von Kreiswahlleiter Schairer

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Knapp 20 Jahre ist es her, dass eine Landtagswahl zuletzt bei den Wahlberechtigten ein solches Interesse an der Teilnahme hervorgerufen hat wie dieser Urnengang.

Mit einer Wahlbeteiligung von 73,1 Prozent wurde sogar das Niveau der Bundestagswahlen erreicht. Für die Organisatoren dieser 15. Wahl zum Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart hatte dies eine enorme Arbeitsbelastung zur Folge.

Insgesamt 68 255 Briefwahlanträge, gegenüber der letzten Landtagswahl ein Plus von 46 Prozent, waren innerhalb von wenigen Wochen tagesaktuell zu bearbeiten. Täglich waren bis zu 600 Briefwähler im Wahlbüro des Statistischen Amtes und bis zu 300 Briefwähler in den Bezirksrathäusern zu bedienen. Über 5000 Anfragen gingen an der Telefon-Hotline des Statistischen Amtes ein. Knapp 2000 Veränderungen im Wählerverzeichnis durch Weg- und Zuzüge mussten geprüft und nachvollzogen werden. All dies wurde in bewährter und professioneller Weise unter großem Zeitdruck organisiert.
Am Wahlsonntag waren rund 2600 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aus der Bürgerschaft, aus anderen Behörden und allen Ämtern der Stadtverwaltung im Einsatz, um die Wahlhandlung und die Ergebnisermittlung in den 349 Wahllokalen und in den 84 Briefwahlbezirken zu gewährleisten. Ohne deren hohes Engagement wären die komplexen und verantwortungsvollen Aufgaben der Wahlvorstände nicht zu bewältigen.

„Auch den rund 100 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Statistischen Amtes, der Bezirksämter, des Haupt- und Personalamts und anderer Ämter sowie den beteiligten Bediensteten der Energie Baden-Württemberg ( EnBW), der Kommunalen Datenverarbeitung Region Stuttgart (KDRS) und der Post AG darf ich für die präzise Vorbereitung und technisch-organisatorisch reibungslose Abwicklung dieser Wahl danken. Ihr großes und umsichtiges Engagement war wiederum sehr beeindruckend“ sagt Kreiswahlleiter Dr. Martin Schairer.
30.03.2011 Kategorie(n): Gesellschaft, Politik