Festhalle mit Torbauten und Freiflächen

Kärntner Straße 48

Bild 1 von 6: Turn- und Versammlungshalle (Bild: Archiv Rieker)Bild 2 von 6: Festhalle 2011 (Bild: Arendt)Bild 3 von 6: Realschule und Turn- und Versammlungshalle 1912 (Bild: Archiv Rieker)Bild 4 von 6: Eingang Festhalle 2011 (Bild: Arendt)Bild 5 von 6: Blick zur Bühne (Bild 2014: Arendt)Bild 6 von 6: Bemalte Balkendecke (Bild 2014: Arendt)

Auf dem ehemals sumpfigen Gelände der Eyche erbauten in den Jahren 1911/12 die Architekten Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer dieses Haus als Turn- und Versammlungshalle sowie die Torbauten und die Freifläche (Bilder 1 und 2).
Die Architektur beeindruckt mit Elementen des Neoklassizismus und Jugendstils. Im Innenraum ist die von Wilhelm Weigel geschaffene ornamentale Bemalung der Balkendecke (Bilder 5 und 6) besonders auffällig.
Diese Halle wurde zusammen mit der von denselben Architekten erbauten Realschule zunächst als Ausstellungsfläche für die Gewerbe- und Industrieausstellung 1912  genutzt, später dann als Turn- und Festhalle.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Halle nur leicht beschädigt.
Die 1975 parteiübergreifend geäußerte Absicht, dieses Gebäude abzureißen, forderte Widerspruch heraus. So kam es dann, dass 1979  die Generalsanierung mit notwendigen Anbauten für Küche und Vereinsräume in Auftrag gegeben und  die heutige, denkmalgeschützte Festhalle im Jahre 1980 renoviert wurde. Zwei Seitenflügel und ein Vorbau ergänzten 1982 diesen traditionell wichtigen Bau (Bilder 3 und 4), der 1992 als Sachgesamtheit zusammen mit den Torbauten und der Freifläche zum Kulturdenkmal erhoben wurde.

Quellen: Lister der Kulturdenkmale, Geschichtsblätter